Mrz 7, 2017
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Star-Coach David Marsh: "Schwimmer müssen Alleskönner sein"

(07.03.2017) Der US-Amerikaner David Marsh (im Bild ganz rechts) zählt weltweit zu den geachtetsten und erfolgreichsten Schwimmtrainern. Der 59-Jährige trainiert in Charlotte (North Carolina) unter anderem die Olympiasieger Ryan Lochte und Anthony Ervin und war bei den Olympischen Spielen 2016 Headcoach der US-Damenmannschaft. In der demnächst erscheinenden Frühjahresausgabe des swimsportMagazine spricht der Erfolgstrainer unter anderem darüber, wie es die US-Schwimmer immer wieder schaffen, bei Olympia am Ende ganz vorn zu sein und was es bedeutet, Trainer im Schwimmleistungssport zu sein.

Um heutzutage in der Weltspitze mithalten zu können, kommt es seiner Meinung nach nicht mehr nur darauf an, besondere Stärken auszubilden, sondern es drehe sich viel mehr darum, dass sich die Athleten keine Schwachstellen mehr erlauben können.

“Schwimmen beinhaltet Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit”, erklärt Marsh. “Wir haben einen wunderschönen Sport, für den man ein Alleskönner sein muss.” Dies müsse sich auch im Training wiederspiegeln.

Die Individualität des Athleten steht dabei im Mittelpunkt. Zum einen müsse man als Coach herausfinden, “was für den einzelnen Athleten die jeweils beste Technik ist, um das Maximale aus seinen natürlichen Gegebenheiten wie Hebeln und Körpergröße herauszuholen”, so Marsh. “Die andere Sache ist, dass man als Coach wissen muss, auf welchen Trainingsstil die einzelnen Athleten ansprechen.”

Einige Athleten müsse man nur anleiten und in die richtige Richtung weisen. Andere Schwimmer bräuchten eher eine harte Hand, die sie immer wieder aus der Komfortzone pusht. “Ein guter Coach trainiert unterschiedliche Schwimmer auf unterschiedlichen Wegen”, lautet die Devise des Meistermachers.

Das komplette Interview, in dem Marsh auch über den ebenfalls in Charlotte trainierenden DSV-Schwimmer Marius Kusch, die Philosophie der US-Schwimmer und seine ganz persönlichen Trainingsvorlieben spricht, erscheint in der kommenden Ausgabe des swimsportMagazine. Noch bis Montag (13.03.) kann dieses im Rahmen des swimsportMagazine-Abos bestellt werden. Klickt euch einfach hier rein –> www.swimsport-abo.de

 

Mrz 7, 2017
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Potsdam: DSV verlängert Bewerbungsfrist für Chefcoach-Posten

(07.03.2017) Der Deutsche Schwimm-Verband ist weiterhin auf der Suche nach einem leitenden Trainer für den neu geschaffenen Bundesstützpunkt in Potsdam. Der Verband verlängerte nun die Bewerbungsfrist bis zum 15. März.

Der ursprünglich veröffentlichten Stellenausschreibung war zu entnehmen, dass der Posten zum 15. Februar besetzt werden sollte. Die Bewerbungsfrist war auf den 23. Januar datiert.

Die Posten als Bundesstützpunktleiter in Heidelberg (Sander Ganzevles), Berlin (Stefan Hansen) und Hamburg (Veith Sieber) wurden mittlerweile besetzt.

Links zum Thema:

Mrz 6, 2017
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Deutsche Top-Schwimmer schnuppern Höhenluft

(06.03.2017) Seit einigen Wochen ziehen 15 deutsche Spitzen- und Perspektivschwimmer unter Höhenluftbedingungen in der spanischen Sierra Nevada ihre Trainingsbahnen. Bis zu einen Monat lang nutzen die Athleten des Höhenprojekts die Gegebenheiten auf mehr als 3000 Metern über dem Meeresspiegel dazu, Ausdauergrundlagen auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 zu legen.

“Im Zeitraum zwischen 2006 bis 2016 wurden trotz der insgesamt weniger guten Ergebnisse der deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen 2008, 2012 und 2016 positive Erfahrungen mit dem Trainingsmittel „natürliche Höhe“ gesammelt”, erklärt Chef-Bundestrainer Henning Lambertz auf der DSV-Website.

In Rio sorgten unter anderem die Olympiafinalisten Philip Heintz (200m Lagen), Sarah Köhler (800m Freistil) oder auch Clemens Rapp (4x200m Freistil) für einige der positiven Momente im deutschen Team. Sie setzten in der Vorbereitung allesamt auf Höhentrainingslager.

Die bisherigen Erfahrungen sollen nun “mit neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Austausch zu anderen Topnationen optimiert werden“, so Henning Lambertz. Neben dem Trainerteam um Michael Spikermann (Heidelberg), Bernd Berkhahn (Magdeburg) und Norbert Warnatzsch (Potsdam) sind auch Sportwissenschaftler des Leipziger Instituts für angewandte Trainingswissenschaften (IAT) vor Ort.

Noch bis zum 12 März soll die Trainingsmaßnahme, die für einige Sportler bereits am 14.Februar begann, dauern. Auch weitere Nationen, wie zum Beispiel ein japanisches Team um Olympiasieger Kosuke Hagino, sind derzeit in der Sierra Nevada.

Diese deutschen Schwimmer mit Perspektive Tokio 2020 nehmen am Höhentrainingslager teil:
Weiblich: Sarah Köhler (Frankfurt), Franziska Hentke (Magdeburg), Finnia Wunram (Magdeburg), Emily Feldvoss (Magdeburg), Celine Rieder (Saarbrücken), Maialen Rohrbach (Heddesheim)
Männlich: Kevin Wedel (Mainz), Philip Heintz (Heidelberg), Salchow Josha (Potsdam), Johannes Hintze (Potsdam), Wassili Kuhn (Potsdam), Florian Wellbrock (Magdeburg), Rob Muffels (Magdeburg), Henning Mühlleitner (Schwäbisch Gmünd), Marius Zobel (Magdeburg)

Mrz 6, 2017
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Starke Vorstellung: Adam Peaty schwimmt US-Rekord | UPDATE

(06.03.2017) Der britische Starschwimmer Adam Peaty hat am Wochenende mal wieder eindrucksvoll seine Stellung als bester Brustsprinter der Welt unter Beweis gestellt. Beim Pro Swim Meeting in Indianapolis lieferte er über die 100m-Strecke die schnellste Zeit ab, die jemals auf US-Amerikanischem Boden geschwommen wurde.

In 58,86 Sekunden unterbot er den bisherigen US Open Rekord von 58,94 Sekunden, den Kevin Cordes bei den Olympia-Trials 2016 in Omaha aufgestellt hatte. Peaty war bei dem Meeting erstmals bei einem Wettkampf in den USA am Start.

Bereits am Freitag hatte Peaty bei einem Solo-Rennen gegen die Uhr über die 50m Brust in 26,86 Sekunden die erste 26er-Zeit des Jahres 2017 abgeliefert.

Bei den Pro Swim Meetings werden abgesehen vom Freistilsprint keine 50m-Strecken angeboten, deswegen hatten die Athleten zwischen Vorläufen und Finals in einer eigens angesetzten “Time Trial Session” die Gelegenheit, Wettkampfleistungen über diese Distanzen ins Becken zu bringen.

Auch eine DSV-Schwimmerin war beim Meeting in Indianapolis schnell unterwegs. Die deutsche Vizemeisterin Aliena Schmidtke verpasste über die 100m Schmetterling in 59,06 Sekunden als Vierte nur um acht Hundertstel die Podestplätze.

Zudem nutzte sie die 50m Freistil, um diese als Schmetterlingssprint zu absolvieren. Dabei schlug sie in starken 26,85 Sekunden an.

Hier könnt ihr euch ein Video ihres Finals über die 100m Schmetterling anschauen:

 

Mrz 5, 2017
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Vom Lehn siegt bei Golden Tour in Frankreich

(05.03.2017) Zum Abschluss des Golden Tour Meetings in Marseille (Frankreich) hat Christian vom Lehn die 100m Brust für sich entschieden. In 1:01,76 Minuten landete er mehr als eine halbe Sekunde vor dem Rest des Feldes, in dem sein DSV-Kollege Max Pilger (1:03,49) den siebten Platz belegte.

Christian Diener machte in Marseille sein Silber-Triple perfekt. Wie schon über die 50 und 100m schwamm er auch über die 200m Rücken auf den zweiten Platz. In 1:58,87 Minuten musste der Potsdamer nur Hugo Gonzales de Oliveira (1:58,22) aus Spanien den Vortritt lassen.

Eine weitere Silbermedaille gab es zudem für Damian Wierling, der über die 50m Freistil in 22,44 Sekunden überzeugen konnte. Schneller war lediglich der Brite Ben Proud, der eine echte Rakete zündete. In 21,74 Sekunden setzte sich der EM-Dritte an die Spitze der aktuellen Weltjahresbestenliste.

Die kompletten Ergebnisse des Wettkampfe sind HIER zu finden.

 

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