Mrz 10, 2017
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Doping: WADA startet anonymes Hinweisportal

(10.03.2017) Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA will Athleten, Trainer und Beteiligte des Sports dazu bewegen, Anzeichen auf Dopingverstöße in den eigenen Reihen an die Organisation zu melden. Dafür wurde in dieser Woche das Onlineportal “Speak Up” gestartet.

Hier können Informanten und Whistleblower anonym Hinweise zu Dopingverstößen abgeben. Die WADA will diesen dann nachgehen. Nur wenige Klicks und keinerlei Anmeldungen oder ähnliches sind dafür notwendig.

Speak Up! gibt es auch als App für mobile Endgeräte und kann bei iTunes bzw. im google Playstore heruntergeladen werden.

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Mrz 9, 2017
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Edinburgh: Jessica Steiger trifft auf die Weltrekordhalterin

(09.03.2017) Ab morgen wird in Schottland schnell geschwommen: Am Wochenende treffen beim Edinburgh International Swim Meet zahlreiche Spitzenschwimmer aufeinander.

Neben einheimischen Top-Athleten wie der WM-Medaillengewinnerin Hannah Miley und dem Europameister Ross Murdoch sind auch internationale Starathleten mit von der Partie. Unter anderem werden die dänische Olympiasiegerin Pernille Blume und ihre Team-Kollegin Rikke Möller Pedersen in Edinburgh starten.

Dabei trifft Pedersen, die derzeit den Weltrekord über die 200m Brust hält, auf die schwedische Weltmeisterin Jennie Johansson und auch auf die amtierende Deutsche Kurzbahnmeisterin Jessica Steiger.

Die Gladbeckerin startet am Wochenende über die drei Bruststrecken sowie die 50 und 100m Schmetterling und die 50m Freistil.

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Mrz 9, 2017
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Marius Kusch siegt bei US-Collegemeisterschaften

(09.03.2017) Die College Saison in den USA geht in die heiße Phase: Bei den Championships in zahlreichen Sportarten kämpfen die Hochschulteams um die Meistertitel, so auch im Schwimmen. Zum Auftakt der viertägigen Meisterschaften der 2. NCAA Division* in Birmingham (Alabama) konnte der DSV-Schwimmer Marius Kusch in der vergangenen Nacht glänzen.

Der Nationalschwimmer entschied die 200 Yard Lagen nach einem starken Angang klar in 1:44,36 Minuten für sich und sammelte damit 20 Meisterschaftspunkte für sein Team der Queens University. Die Mannschaft aus North Carolina tritt als Titelverteidiger der 2. Division bei den Wettkämpfen in Birmingham an.

Einen Sieg gab es auch für den Moldawier Serghei Golban, der mehrere Jahre lang für die SSG Leipzig startete. Er verteidigte in 19,53 Sekunden seinen Vorjahrestitel über die 50m Freistil.

Die Einteilung der College-Divisions ist nicht vergleichbar mit einem Ligensystem mit Auf- und Abstieg. Vielmehr erfolgt die Einteilung der Divisions auf Basis der Größe der Hochschulen.

Mrz 8, 2017
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Open Water: Die Jagd auf die WM-Tickets beginnt

(08.03.2017) Am Wochenende steht für Deutschlands beste Freiwasserschwimmer der erste Prüfstein auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften 2017 in Ungarn auf dem Plan. Beim FINA 10km-Weltcup in Abu Dhabi bestreiten sie den ersten Teil der Qualifikation für die Schwimm-WM 2017.

Insgesamt 16 DSV-Athleten reisen zu dem Rennen im Persischen Golf. Neben gestandenen Freiwasser-Assen wie den Olympiateilnehmern Christian Reichert und Andreas Waschburger sind auch mehrere Sportler dabei, die in der Vergangenheit eher im Becken zu Hause waren, so zum Beispiel die Würzburger Ruwen Straub und Sören Meißner. Fehlen wird hingegen Isabelle Härle, die bei den Olympischen Spielen in Rio einen starken sechsten Platz belegt hatte.

“Ich bin sehr gespannt, wie sich die Freiwasser-Neulinge schlagen werden”, erklärt Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz im Vorfeld des Wettkampfes auf der DSV-Website. “Ich erwarte ein großes Teilnehmerfeld auf hohem Niveau, daher sind sicherlich unsere erfahrenen Schwimmer etwas im Vorteil. Dennoch freue ich mich sehr auf den ersten Gradmesser nach den olympischen Spielen.”

Die WM-Tickets gehen an die beiden Damen und Herren, die bei den Rennen in Abu Dhabi und dem voraussichtlich am 24. Juni in Setubal (Portugal) stattfindenden Weltcup in der Summe die besten Platzierungen erreichen. Die WM-Startplätze über die 5km-Strecke werden im Rahmen der Deutschen Freiwassermeisterschaften vergeben.

Insgesamt sind 72 Männern und 54 Frauen für das Rennen in Abu Dhabi gemeldet. Dabei sind die DSV-Athleten nicht die einzigen, die die WM-Tickets untereinander auskämpfen. Auch andere Nationen, wie zum Beispiel Österreich, haben den Weltcup als Qualifikation für die Schwimm-Weltmeisterschaften auserkoren. Es dürften also intensive Wettbewerbe werden.

Diese DSV-Schwimmer starten beim Weltcup in Abu Dhabi

Christian Reichert, Alexander Studzinski (beide Wiesbaden), Andreas Waschburger und Moritz Bartels (beide Saarbrücken), Rob Muffels, Markus Herwig und Eric Reuß (alle Magdeburg), Ruwen Straub und Sören Meißner (beide Würzburg)
Angela Maurer (Wiesbaden) Finnia Wunram (Magdeburg), Lea Boy (Elmshorn), Leonie Beck und Svenja Zihsler (beide Würzburg), Jeannette Spiwoks (Essen), Sarah Bosslet (Saarbrücken)

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Mrz 8, 2017
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Ian Thorpe moderiert Doku über Mobbing auf dem Schulhof

(08.03.2017) Ian Thorpe schlüpft in der kommenden Woche in die Rolle des TV-Gastgebers. Der einstige Schwimm-Supertstar moderiert für den australischen TV-Sender ABC die zweiteilige Dokumentation “Bullied”.

In der Doku wurde Mobbing an australischen Schulen auf Video festgehalten. Diese Szenen bespricht Thorpe in der Show anschließend mit den Familien und Klassenkameraden der Opfer.

“Viele Menschen werden Zeugen von Mobbing-Vorfällen. Sie wissen dann oft nicht, was sie sagen sollen und fühlen sich schuldig, dass sie nichts dagegen gesagt haben. Wir versuchen den Menschen Wege zu zeigen, wie sie einschreiten können”, so der fünffache Olympiasieger.

Studien zufolge gibt mehr als ein Viertel der australischen Schüler an, bereits Opfer von Mobbing geworden zu sein. Dabei sieht Thorpe auch die Schulen in der Verantwortung: “Es ist Zeit, dass sich die Schulen dieser Sache annehmen und dass die Kinds das Umfeld an ihren Schulen gestalten.”

Die Dokumentation wird in Australien am 14. und 21. März jeweils zur besten Sendezeit um 20:30 Uhr zu sehen sein.

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