Mrz 12, 2017
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Deutschlands Schwimmer glänzen bei Para Swimming World Series

(12.03.2017) Beim ersten Meeting der brandneuen Para Swimming World Series in Kopenhagen konnten die deutschen Teilnehmer am Wochenende mit Medaillen und Rekorden glänzen. Über die 50m Freistil sicherte sich Maike Naomi Schnittger am Samstag im nach Startklassen offenen Finale in 28,40 Sekunden den Sieg.

Zuvor hatte sie bereits über die 100m Freistil in 1:00,91 Minuten einen neuen Deutschen Rekord in der Startklasse S12 aufgestellt und damit Bronze geholt. Über die 400m Freistil (4:43,12) belegte die Potsdamerin ebenfalls den dritten Platz.

Auch am Sonntag lief es rund für Schnittger: Über die 200m Freistil holte sie Silber und verbesserte in 2:11,11 Minuten auch hier den zuvor bereits von ihr gehaltenen Deutschen Rekord.

Nach jeweils undankbaren vierten Plätzen über die 100m Freistil und 50m Schmetterling gewann Tobias Pollap (S7) am Samstag in 29,41 Sekunden das Finale über die 50m Freistil. Tags darauf holte er Silber über die 200m Lagen (2:49,49) vor seinem Nationalmannschaftskollegen Hannes Schürmann (2:51,41).

Über die 100m Brust der Damen gab es für Verena Schott (SB5) in 1:49,42 Minuten die Silbermedaille. Die Sprintstrecke über 50m beendete sie in 49,17 Sekunden auf dem dritten Platz. Über die 100m Schmetterling schrammte Youngster Adam Karas (S9 – 1:05,43) als Vierter nur haarscharf an den Podestplätzen vorbei.

Fortgesetzt wird die World Series im kommenden Monat in Sao Paulo (Brasilien, 20.-22.04.), bevor es weitergeht nach Sheffield (Großbritannien, 27.-30.04.) und Indianapolis (USA, 9.-11.06.). Den Abschluss der Wettkampfreihe bilden dann die vom 6. bis 9. Juli in Berlin stattfindenden Internationalen Deutschen Meisterschaften.

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Mrz 11, 2017
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Freiwasser: Muffels und Wunram mit einer Hand am WM-Ticket

(11.03.2017) Im Rennen um die Qualifikation für die Schwimm-Weltmeisterschaften in Ungarn konnten die beiden Magdeburger Finnia Wunram und Rob Muffels heute beim 10km-Weltcup in Abu Dhabi die besten Ergebnisse einfahren. Wunram verpasste in 1:52:37,2 Stunden auf Rang vier nur um anderthalb Sekunden die Podestplätze.

Ihr Team-Kollege Muffels beendete das Herrenrennen nach 1:45:55,5 Stunden mit nur wenigen Zehnteln hinter den Medaillengewinnern als Fünfter. Beide liegen damit im Kampf um die Startplätze für die 10km-Rennen bei der Schwimm-WM 2017 vorn.

Der Deutsche Schwimm-Verband kann hier jeweils zwei Damen und Herren an den Start schicken. Die Tickets gehen an die Athleten, die bei den Weltcups in Abu Dhabi und Setubal (Portugal, 24. Juni) in der Addition die besten Plätze belegen.

Die Startplätze hinter Muffels und Zihsler würden nach derzeitigem Stand an den Olympiateilnehmer Christian Reichert (13. – 1:46:07,9) und die Open Water Dauerbrennerin Angela Maurer (14. – 1:53:47,9) gehen. Vor allem bei den Herren dürfte es eine spannende Entscheidung beim Weltcup in Portugal werden.

Christian Reichert hat nur zwei Plätze Vorsprung auf den Würzburger Sören Meißner, der in Abu Dhabi Platz 15 belegte. Auch Andreas Waschburger (20.) sollte man noch nicht abschreiben.

Bei den Damen hat Angela Maurer bereits einen guten Abstand auf Svenja Zihsler (26.), Sarah Bosslet (27.) und Leonie Beck (29.). Zudem waren am Samstag auch Lea Boy (31.) und Jeannette Spiwoks (39.) sowie Marcus Herwig (24.), Alexander Studzinski (41.) und Ruwen Straub (48.) im Einsatz.

Die Medaillen der äußerst schnellen Weltcup-Rennen in Abu Dhabi gingen an den Briten Jack Burnell, Olympiasieger Ferry Weertmann aus den Niederlanden und den Franzosen David Aubry sowie an Aurelie Muller (Frankreich), Sharon van Rouwendaal (Niederlande) und Arianna Bridi (Italien).

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Mrz 11, 2017
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Coughlin beendet Nationalmannschaftskarriere

(11.03.2017) Die achtfache Weltmeisterin Natalie Coughlin hat keine Ambitionen mehr, bei internationalen Events für die USA an den Start zu gehen. “Ich denke nicht, dass ich nochmal für einen Platz in der Nationalmannschaft antreten werde”, erklärte die 34-Jährige im Interview mit NBC OlympicTalk.

“Dieser Abschnitt liegt nun in der Vergangenheit und ich bin glücklich und dankbar dafür”, so Coughlin, die dies aber nicht als das Ende ihrer Zeit im Wettkampfbecken sehen will. “Ich kann mir nicht vorstellen, es noch einmal zu versuchen werde, es ins WM- oder Olympiateam zu schaffen. Aber man weiß ja nie”, ließ sie sich ein Hintertürchen offen.

Ihren letzten Wettkampf hatte Coughlin im zurückliegenden Sommer bei den US Olympic Trials in Omaha bestritten. Damals belegte sie Platz acht über die 100m Rücken und verzichtete am letzten Wettkampftag auf ihren Start über die 50m Freistil.

Die Starschwimmerin gewann in ihrer Karriere zwölf Olympische Medaillen, darunter unter anderem Gold über die 100m Rücken bei den Spielen 2004 und 2008. Sie war die erste Schwimmerin, die über diese Strecke die Minutenmarke knacken konnte.

Mrz 10, 2017
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Nur noch bis Montag: Das Rückenspecial im ssM-Abo

Nichts geht mehr! Die Arbeiten an unserer Frühjahresausgabe des swimsportMagazine sind abgeschlossen. Wer die Zeitschrift mit dem großen Special zum Rückenschwimmen zum Abo-Vorteil direkt nach Haus geschickt haben möchte, muss bis Montag (13.03.) zuschlagen! Nur alle Abos, die bis dahin unter www.swimsport-abo.de abgeschlossen werden, beginnen mit der Frühjahresausgabe.

Unter anderem erwarten euch diese Themen:

Das große Special zum Rückenschwimmen

Wir machen weiter mit unsere Lagenspecials im swimsportMagazine. Schmetterling liegt bereits hinter uns, diesmal ist das Rückenschwimmen dran. Wir geben Tipps für Training und Technik, zeigen euch, wie ein guter Rückenstart aussehen muss und werfen einen Blick auf die besten Rückenschwimmer der Welt. Außerdem gibt es ein Interview mit der mehrfachen Europameisterin und Rücken-Expertin Jenny Mensing.

Dauerthema Doping: Wie verbreitet ist das Problem in Deutschland?

In einer neuen Untersuchung an der TU München wurden zahlreiche Schwimmsportler auf unterschiedlichen Niveaus anonym darüber befragt, ob sie schon einmal zu illegalen Mitteln gegriffen haben oder zumindest dazu bereit wären. Auch der Missbrauch zulässiger Arzneien sowie die Gründe für den Griff in den Medikamentenschrank wurden dabei betrachtet. Wir stellen die Ergebnisse in unserem Heft exklusiv vor.

US-Starcoach Dave Marsh: “Schwimmer müssen Alleskönner sein”

Wir haben David Marsh, einen der besten und erfolgreichsten US-Trainer interviewt. Dabei hat er über seine Trainingsmethoden und -philosphien geplaudert und uns erklärt, warum die US-Schwimmer bei Olympia und Weltmeisterschaften immer wieder ganz vorn landen.

Gemeinsam schnell: Warum Schwimmer gern Schwimmer daten

Es ist ein bekanntes Phänomen unter Schwimmern: Ganz nach dem Motto „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ finden sich Wasserfreunde schon ab der Pubertät gern in Pärchen zusammen. Die gemeinsame Liebe für den Sport wird dann schnell zu einer Liebe füreinander. Das geht oft auch Top-Athleten so. Wir hatten die Gelegenheit mit einigen Schwimmerpärchen wie zum Beispiel Emily Seebohm und Mitch Larkin zu sprechen und sie bestätigten die Vermutung: Niemand versteht die Schwimmerseele so gut wie ein Leidensgenosse.

Ernährungstipps: Mit vollem Akku durch die Trainingswoche

Die Trainingswoche vieler Schwimmsportler ist kein Wellnessprogramm. Bei vier bis neun oder gar mehr Einheiten läuft so mancher Sportler auf dem Zahnfleisch. Wir erklären euch, welche Nährstoffe ihr nach welcher Trainingsart zu euch nehmen solltet, damit die Akkus rechtzeitig für die nächste Einheit wieder gefüllt sind.

Das neue swimsportMagazine wird in der kommenden Woche an unsere Abonnenten verschickt. Nur wer sich bis zum 13.03. sein Abo sichert ist mit dabei –> www.swimsport-abo.de

Mrz 10, 2017
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Michalak schwimmt Rekord bei Collegemeisterschaften

(10.03.2017) Auch am zweiten Tag der Collegemeisterschaften in der 2. NCAA-Division gab es einige Erfolge für die deutschen Schwimmer. Die Hallenserin Theresa Michalak stellte über die 100 Yard Schmetterling in 52,33 Sekunden einen neuen Ligarekord auf.

Bereits am Tag zuvor hatte Michalak, die für die Universität von West Florida startet, als Startschwimmerin der 4×50 Freistilstaffel in 22,25 Sekunden eine Zeit ins Wasser gebracht, die eine Rekordmarke gewesen wäre, hätte nicht ihre Konkurrentin Bailee Nunn im selben Rennen in 22,20 Sekunden eine noch bessere Leistung hingelegt.

Auch Marius Kusch durfte am Donnerstag erneut auf dem Podest stehen. Über die 100 Schmetterling gab es für ihn in 45,81 Sekunden nur 19 Hundertstel hinter seinem Team-Kollegen von der Queens University, Paul Pijulet, die Silbermedaille. Am Mittwoch hatte Kusch bereits Gold über die 200 Lagen geholt.

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