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Feb 29, 2016
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Michael Phelps versucht sich am Wochenende wieder als Brustschwimmer

(29.02.2016) Am kommenden Wochenende stehen etliche Wettkampf-Highlights auf dem Plan. Unter anderem starten zahlreiche US-Stars beim Pro Swim Meeting in Orlando (Florida). Mit dabei ist hier so zum Beispiel Michael Phelps, der auch zwei ungewöhnliche Strecken auf dem Programm stehen hat.

Neben den 100m Schmetterling und den 100m Freistil, die er recht oft bei Wettkämpfen bestreitet, wird Phelps auch über die 100m Rücken und sogar die 200m Brust zu sehen sein. Im vergangenen Jahr überraschte er über letztere Strecke bei den US-Sommermeisterschaften mit einer Zeit von 2:11,30 Minuten.

Neben Phelps werden auch die Olympiasieger Missy Franklin, Allison Schmitt, Nathan Adrian, Cesar Cielo und Katie Ledecky an den Start gehen. Wer aber auf ein weiteres Weltrekordrennen Ledeckys über die 800m Freistil hofft, dürfte enttäuscht werden.

Die 18-Jährige startet in Orlando über die 50, 100 und 200m Freistil sowie über die 200 und 400m Lagen. Bereits im Januar hatte Ledecky beim Pro Swim Meeting in Austin einen Weltrekord über die 800m Freistil rausgehauen.

Links zum Thema:

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Feb 29, 2016
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Welt- und Europarekorde fallen bei Masters-DM

(29.02.2016) Die Routiniers unter Deutschlands Schwimmern haben es am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Mastersmeisterschaften der Langen Strecken in Braunschweig krachen lassen. Insgesamt wurden sechs neue Welt- und zwei Europarekorde aufgestellt. Hinzu kommen 17 weitere Deutsche Mastersrekorde.

Über die 200m Rücken stellte Christel Schulz in der AK 75 einen neuen Weltrekord auf. Schnell ging es in den Staffelwettbewerben zu. Die Teams des Berliner TSC zauberten über die 4x200m Freistil drei neue Weltbestmarken ins Wasser. In zwei Altersklassen stellten die Mannschaften der SG Dortmund neue Weltrekorde auf.

Zudem gab es über die 400m Freistil neue Europarekorde durch Barbara Gellrich (AK 55) und Werner Schnabel (AK 60). Hier eine Liste aller Bestmarken, die bei der Masters-DM der Langen Strecken 2016 aufgestellt wurden:

Weltrekorde        
200m Rücken AK 75 Christel Schulz SG Einheit Rathenow 03:28,18
4x200m Freistil
120 – 159 Berliner TSC Damen 09:10,91
  100 – 119 SG Dortmund Damen 09:02,70
  200 – 239 Berliner TSC Mixed 09:22,50
  160 -  199 SG Dortmund Mixed 08:45,80
  120 – 159 Berliner TSC Mixed 08:43,77
         
Europarekorde
       
400m Freistil AK 80 Werner Schnabel 1. Dresdner SG 06:05,49
  AK 55 Barbara Gellrich Mainzer SV 01 05:07,14
400m Lagen
AK 70 Brigitte Merten* SG Neukölln 07:02,20
         
Deutsche Rekorde
     
1500m Freistil
AK 80 Werner Schnabel 1. Dresdner SG 25:03,24
    Helga Reich SC Wiking Herne 28:22,56
  AK 50 Ina Ziegler Berliner TSC 19:58,28
  AK 30 Maike Grösch SG Neukölln 19:04,35
800m Freistil
AK 55 Barbara Gellrich Mainzer SV 01 10:31,18
200m Brust
AK 60 Peter Kauch SV Gladbeck 13 02:56,93
400m Lagen
AK 45 Matthias Millers SG Wuppertal 05:09,10
  AK 55 Gabriele Brkowski SC Wiking Herne 06:03,55
400m Freistil
AK 80 Helga Reich SC Wiking Herne 07:13,84
  AK 70 Brigitte Merten SG Neukölln 06:18,73
  AK 35 Marina Spottke Berliner TSC 04:41,07
200m Schmett.
AK 60 Peter Hoberg SV Mannheim 02:49,22
  AK 80 Helga Reich SC Wiking Herne 04:28,61
  AK 55 Gabriele Brkowski SC Wiking Herne 03:08,08
200m Rücken AK 60 Peter Hoberg SV Mannheim 02:43,59
4x200m Freistil
280 – 319 1. Dresdner SG Herren 11:27,48
  120 – 159 Berliner TSC Herren 08:39,35

Links zum Thema:

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* Bereits im Januar war Brigitte Merten über diese Strecke schneller gewesen: Masters-Weltrekord fällt bei Berliner Meisterschaften

Feb 29, 2016
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Süddt. Meisterschaften: Doppel-Titel für Ziemann | Team Sachsen dominiert offene Klasse

(29.02.2016) Der Mainzer Michel Ziemann konnte am Wochenende bei den Süddeutschen Meisterschaften der Langen Strecken zwei von drei Events für sich entscheiden. Zunächst gewann er die 400m Lagen in 4:29,04 Minuten. Später schnappte er sich noch am selben Tag auch über die 800m Freistil (8:24,74) den Titel.

Am Sonntag war Ziemann dann über die 1500m Freistil nicht am Start, hier holte der Leipziger Tobias Horn (16:11,15) die Goldmedaille. Auch zwei weitere Siege in der offenen Klasse gingen an das Team Sachsen.

Die 400m Lagen der Damen entschied die Deutsche Jahrgangsmeisterin Lea Marsch (5:04,36) für sich. Sie startet für ihren Heimatverein SC Riesa, trainiert aber am Stützpunkt in Leipzig. Ihre Team-Kollegin Juliane Reinhold hatte den Start über die Lagenstrecke abgesagt. Zudem gingen die 800m Freistil der Damen an die Chemnitzerin Tosca Schmidt (9:07,89), die sich über die 1500m-Strecke am Sonntag der Saarländerin Celine Rieder (16:55,97) geschlagen geben musste.

Die vollständigen Ergebnisse inklusive aller Süddeutschen Jahrgangsmeister 2016 sind hier zu finden:

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Feb 28, 2016
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Hannover: Deutsche Meister siegen bei Piranha Meeting

(28.02.2016) Mehr als 700 Sportler ließen es am Wochenende beim Piranha Meeting in Hannover krachen. Mit dabei waren auch mehrere deutsche Top-Athleten. Die 50m Freistil gingen standesgemäß an den amtierenden Deutschen Meister Maximilian Oswald von den Wassefreunden Spandau.

In 22,88 Sekunden blieb er unter der 23er-Marke. Bei den Damen sprintete Oswalds Team-Kollegin Anna Dietterle in 25,86 Sekunden die schnellste Zeit des Wettkampfes. Später entschieden die beiden Berliner auch die Elimination-Races für sich, bei denen die schnellsten Acht der 50m Freistil in K.O-Finals noch einmal gegeneinander antreten durften.

Lokalmatador Markus Gierke war über seine Paradestrecke 200m Schmetterling in 2:01,65 Minuten erfolgreich. Die 100m Schmetterling entschied der mehrfache Deutsche Meister in 54,43 Sekunden für sich.

Bereits am ersten Tag des Meetings standen die langen Strecken auf dem Plan. Über die 800m Freistil war Poul Zellmann in 8:09,19 Minuten nicht zu schlagen. Bei den Damen gewann Patricia-Lucia Wartenberg diese Strecke in 8:55,53 Minuten und holte später im selben Abschnitt in 17:28,12 Minuten auch Gold über die 1500m.

Alle Ergebnisse des im Nachwuchsbereich ebenfalls stark besetzten Meetings könnt ihr hier finden:

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Feb 28, 2016
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Deibler, Koch und Co. auf Kurs | Mensing schwimmt in Halle unter die Olympianorm

(28.02.2016) Deutschlands Spitzenschwimmer liegen auf dem Weg zur in zweieinhalb Monaten beginnenden Olympia-Qualifikation auf Kurs. Beim Schwimmfest in Halle lieferten unter anderem Steffen Deibler und Marco Koch überzeugende Leistungen ab. Jenny Mening blieb bereits unter der Olympia-Norm und auch Paul Biedermann zeigte solide Zeiten.


Mit mehreren Meetingrekorden ist am Sonntag das hochkarätig besetzte Schwimmfest in Halle zu Ende gegangen. Die besten Kracher hoben sich die deutschen Top-Schwimmer bis zum Schluss auf. In den sogenannten “Hasenfinals” zeigte so zum Beispiel Jenny Mensing in 2:10,04 Minuten, dass die Olympianorm (2:10,39) für sie kein Problem sein sollte.

“Das war ein geiles Rennen”, meinte die mehrfache Europameisterin nach dem Lauf. Die Hasenfinals bilden traditionell den Abschluss des Meetings in Halle. Die punktbesten sechs Schwimmer des Wettkampfes dürfen hier noch einmal jeder einzeln ein Rennen bestreiten und sich dabei von Schwimmern ihrer Wahl unterstützen lassen. Diese “Hasen” springen dann zum Beispiel auf den letzten 50m ins Becken und pushen den Top-Schwimmer noch einmal eine Bahn lang. Mensing wählte sich Laura Riedemann und Paulina Schmiedel als Tempomacher.

Auch Marco Koch war schnell unterwegs. Er brachte in seinem Hasenrennen eine Zeit von 2:09,13 Minuten ins Wasser und blieb damit ein weiteres Mal in diesem Jahr locker unter der 2:10er Marke. Damit verbesserte er seinen Veranstaltungsrekord, den er bereits im “regulären” Rennen in 2:09,80 Minuten aufgestellt hatte.

Einen ganz besonderen Hasen wählte sich Steffen Deibler. Der Hamburger ließ sich bei seinem Rennen über die 100m Schmetterling auf der zweiten Bahn von Lokalmatador Paul Biedermann unterstützen und das zahlte sich aus: In 52,68 Sekunden verbesserte Deibler seine Leistung der regulären Läufe um 22 Hundertstel.

Auch bei seinen weiteren Auftritten hatte Deibler gute Zeiten ins Wasser gebracht. Er stellte über über die 50m Schmetterling in 23,82 Sekunden und über die 100m Freistil in 49,68 Sekunden neue Veranstaltungsrekorde auf. Die 50m Freistil schwamm er in 22,77 Sekunden.

Über die 200m kam Deibler auf den zweiten Platz hinter Weltrekordhalter Biedermann, der in 1:48,25 Minuten eine solide Leistung abgerufen hatte. Coach Frank Embacher hätte zwar gern eine Zeit unter 1:48 gesehen, meinte aber, dass sein Schützling im Soll liegt. Über die 100 Freistil hatte Biedermann in 50,93 Sekunden Platz zwei hinter Steffen Deibler belegt.

Deibler liegt mit seiner Zeit der 50m Schmetterling unter den Top Ten der aktuellen Weltrangliste. Seine Leistung über die 100m reichte ebenso wie Biedermanns 200m-Freistil-Zeit und Jenny Mensings Rückenleistung für einen Platz unter den weltweit besten 15.

Siege gab es in Halle auch für Jan-Philip Glania, der die 100m Rücken und die 200m Rücken (2:00,72) für sich entschied. Über die 100m Rücken durfte auch er dann nochmal im Hasenfinale ran. Hier schwamm er eine Zeit von 55,05 Sekunden. Etwas schneller war kurz zuvor Marek Ulrich, der im regulären Lauf über die 100m Rücken noch Zweiter hinter Glania geworden war.

In 55,03 Sekunden kam Ulrich im Hasenfinale bis auf wenige Hundertstel an seine persönliche Bestleistung heran. Für ihn war auf der zweiten Bahn sein Bruder Hendrik, der im vergangenen Jahr seine aktive Laufbahn beendet hatte, als Tempomacher mit dabei.

Der Sechste im Bunde der Hasenfinalschwimmer war Christian vom Lehn. Der Essener hatte über die 100m Brust mit seiner Zeit von 1:02,24 Minuten nicht nur Marco Koch (1:02,34) hinter sich gelassen, sondern es ebenfalls unter die sechs punktbesten Athleten geschafft. Im Finale steigerte er seine Zeit dann auf 1:01,55 Minuten. Da die Unterstützung der Tempomacher bei den Hasenfinals nicht den DSV-Regeln entspricht, gehen die Leistungen nicht in offizielle Bestenlisten oder ähnliches ein.

Es geht nun direkt weiter für die deutschen Schwimm-Asse: Schon am kommenden Wochenende sind viele von ihnen beim Golden Tour Meeting im französischen Marseille im Einsatz. Auch Marco Koch, Steffen Deibler, Paul Biedermann und Jan-Philip Glania sind hier wieder mit am Start.

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