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Feb 28, 2015
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ISM 2015: Peaty schwimmt Weltjahresbestzeit in Berlin

(28.08.2015) Mit einer Weltjahresbestzeit über die 100m Brust hat UK-Youngster Adam Peaty am zweiten Tag des Internationalen Swim Meetings in Berlin für das Highlight gesorgt. Siege gab es zudem für Alexandra Wenk und Maximilian Oswald.


Großbritanniens neuer Schwimmstar Adam Peaty präsentiert sich weiterhin in bestechender Form und lässt auch die deutschen Schwimmfans an seinen Top-Leistungen teilhaben. Am zweiten Tag des Internationalen Swim Meetings in Berlin stellte er eine neue Weltjahresbestzeit über die 100m Brust auf.

In 59,04 Sekunden drückte der 20-Jährige die bisherige, ebenfalls von ihm gehaltene Bestmarke um 4,4 Zehntel nach unten. Peaty konnte damit in diesem Jahr bereits dreimal die Minutenmarke knacken. Weltweit war dies außer ihm nur dem US-Schwimmer Cody Miller (59,92) gelungen. Morgen wird Peaty noch über seine Weltrekordstrecke 50m Brust zu sehen sein.

Für die DSV-Schwimmer gab es heute zwei Siege. Alexandra Wenk entschied die 100m Schmetterling in 59,29 Sekunden für sich. Zudem war Lokalmatador Maximilian Oswald über die 50m Freistil in 22,76 Sekunden nicht zu schlagen. Bei den Damen belegte Anna Dietterle (26,06) über diese Strecke den dritten Platz hinter der Britin Rebecca Guy (25,78) und Birgit Koschischek (25,98) aus Österreich.

Eine weitere Medaille für Oswald gab es später über die 50m Schmetterling. In 24,51 Sekunden belegte der Berliner Platz zwei hinter Laszlo Cseh, der in 24,03 Sekunden unter die Top Ten der Weltrangliste schwamm. Der Ungar hatte zuvor bereits die doppelte Distanz in 53,19 Sekunden für sich entschieden. Bei den Damen war die Polin Anna Dowgiert in 26,80 Sekunden über die 50m Schmetterling am schnellsten.

Eine Medaille gab es auch für Marco di Carli, der über die 50m Rücken in 26,34 Sekunden Zweiter wurde. Platz eins sicherte sich hier der Weißrusse Maksim Delendzik (26,12). Gold über 50m Brust der Damen holte sich die Schwedin Sophie Hansson in 32,16 Sekunden.

Pech hatte Jenny Mensing: Über die 100m Rücken hatte sie zunächst in 1:01,61 Minuten als Zweite hinter der Britin Jessica Fullalove (1:00,82) angeschlagen. Da die Wiesbadenerin jedoch nach dem Start mehr als 15 Meter getaucht war, wurde sie disqualifiziert. “Das passiert und gehört dazu”, meinte Mensing nach dem Rennen. Fullalove kletterte durch ihre Zeit in der Weltrangliste auf den zehnten Platz.

Feb 28, 2015
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Australien: Watanabe & McKeon mit Weltjahresbestzeiten

(28.02.2015) Die Japanerin Kanako Watanabe hat am zweiten Tag der Meisterschaften des australischen Bundestaats New South Wales eine neue Weltjahresbestzeit über die 200m Brust aufgestellt. In 2:23,03 Minuten setzte sich die 18-Jährige an die Spitze der Weltrangliste.

Gleiches gelang der Australierin Emma McKeon in 57,76 Sekunden über die 100m Schmetterling. Sie blieb damit als erste Athletin in diesem Jahr unter 58 Sekunden. Später sicherte sich McKeon in 24,83 Sekunden auch den Sieg über die 50m Freistil.

Eine weitere Top-Leistung lieferte auch Emily Seebohm ab. Über die 100m Rücken knackte sie in 58,90 Sekunden erneut die 59-Sekunden-Marke und verfehlte ihre Weltjahresbestzeit nur um eine Hundertstelsekunde.

Über die 200m Freistil verfehlte der junge Brite James Guy in 1:46,97 Minuten die von ihm gehaltene Weltjahresbestzeit nur um drei Hundertstel. Jessica Ashwood (Australien) schwamm über die 400m Freistil in 4:05,30 Minuten auf Platz zwei der Weltrangliste hinter Katie Ledecky (USA).

Feb 28, 2015
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ISM-Vorläufe: Peaty schnuppert an Minutenmarke

(28.02.2015) In den Vorläufen des zweiten Wettkampftages beim Internationalen Swim Meeting in Berlin hat Europameister Adam Peaty über die 100m Brust souverän die Bestleistung abgeliefert. In 1:00,29 Minuten fehlte dem Briten dabei nicht viel, um die Minutenmarke zu knacken.

Über die 100m Schmetterling der Damen lieferte Alexandra Wenk in 59,86 Sekunden die schnellste Zeit des Vormittags ab. Die weiteren Vorlaufbestzeiten gingen an Jessica Fullalowe (100m Rücken – 1:01,44), Laszlo Cseh (100m Schmetterling – 54,46), Birgit Koschischek (50m Freistil – 26,39), Maximilian Oswald (22,88), Sophie Hansson (50m Brust – 32,06) sowie Janis Saltans (50m Rücken – 26,39).

Über die 200 und 400m-Strecken fällt die Entscheidung beim ISM in den Zeitläufen. Über die 200m Freistil setzten sich am Vormittag die Ungarin Melinda Novoszat (2:02,58 ) und der Österreicher Felix Auböck (1:51,03) durch. Beide hatten gestern bereits die doppelte Distanz für sich entschieden.*

*Derzeit laufen noch die langsameren Läufe über die 200m Freistil der Damen und Herren, daher sind diese Resultate noch nicht offiziell.

Feb 28, 2015
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Dopingsünder Gomes für sechs Monate gesperrt – Brasilien behält WM-Staffelmedaillen

(28.02.2015) Gegen den positiv getesteten brasilianischen Schwimmer Joao Gomes Jr. wurde eine sechsmonatige Sperre verhängt. Dies gab der Weltverband FINA am Samstag bekannt.

Gomes hatte im Rahmen der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Doha (Katar) am 4. Dezember 2014 eine positive Dopingprobe abgeliefert. In seinem Urin wurde ein Maskierungsmittel nachgewiesen, welches unter anderem verwendet wird, um die Einnahme anderer Substanzen zu verschleiern.

Der brasilianische Schwimmverband folgte Gomes Begründung, laut der er die Substanz durch ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen habe.

Gomes Ergebnisse ab dem 4. Dezember 2014 werden nun annulliert. Unberührt bleiben davon die WM-Titel, die die brasilianischen Staffeln über die 4x50m und 4x100m Lagen der Herren sowie die 4x50m Lagen Mixed holen konnten. Hier war Gomes zwar jeweils im Vorlauf gestartet. Brasilien darf diese Medaillen jedoch behalten, so die Entscheidung der FINA.

Feb 27, 2015
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Cseh und Co. sorgen für Bestleistungen zum ISM-Auftakt

(27.02.2015) Am ersten Tag des Internationalen Swim Meetings in Berlin kamen die Top-Leistungen vor allem von den Athleten aus Ungarn. Über vier Strecken schwammen Laszlo Cseh und seine Teamgefährten die schnellsten Zeiten. Überzeugen konnte auch Jenny Mensing, die über die 200m Rücken nur knapp an den Top Ten der Weltrangliste vorbeischrammte.


Mit zahlreichen Siegen der internationalen Gäste und einer Reihe krankheitsbedingter Absagen hat am Freitag das Internationale Swim Meeting in Berlin begonnen. Stark präsentierten sich die Athleten aus Ungarn.

Den Auftakt machte Superstar Laszlo Cseh. Über die 400m Lagen schwamm der  einstige Weltmeister in 4:21,30 Minuten zum Sieg und kletterte auf Platz zwölf der aktuellen Weltrangliste. Dabei profitierte er davon, dass sein schärfster Konkurrent Yannick Lebherz seine ISM-Teilnahme aufgrund von muskulärer Probleme in der Wade absagen musste.

Bei den Damen kam die schnellste Zeit über die 400m Lagen ebenfalls von einer Athletin aus Ungarn. Die erst 14-jährige Boglarka Bonecz war hier in 4:54,01 Minuten besser als jede andere Athletin. Da es beim ISM keine offene Klasse gibt, sondern nach Jahrgängen gewertet wird, sicherte sie sich damit “nur” den Sieg in der Altersklasse 1999/2000. In der Kategorie “1998 und älter” war die Britin Danielle Lowe in 4:55,19 Minuten am schnellsten.

Über die 200m Brust der Damen schwamm Dalma Sebestyen in 2:32,34 Minuten am schnellsten und auch über die 400m Freistil der Damen kam Dank Melinda Novoszath (4:16,42) die Bestleistung aus Ungarn.

Unter den deutschen Athleten konnte vor allem Jenny Mensing überzeugen. Über die 200m Rücken holte sie in 2:10,79 Minuten den Sieg und verpasste damit nur knapp die Top Ten der Weltrangliste. Hier fehlten Lisa Graf und Sonnele Öztürk. Bei den Herren sicherte sich Felix Wolf in 2:03,36 Minuten den Sieg über die 200m Rücken.

Großbritanniens neuer Superstar Adam Peaty hatte über die 200m Brust leichtes Spiel und war in 2:14,58 Minuten nicht zu schlagen. Hier hatten sowohl Marco Koch als auch das DSV-Talent Yannick Lindenberg ihre Starts wegen Kranheit absagen müssen.

Einen “Heimsieg” gab es für den in Berlin trainierenden Österreicher Felix Auböck. Über die 400m Freistil schwamm er in 3:54,42 Minuten die schnellste Zeit. Über die 50m Schmetterling lieferte sein Neuköllner Vereinskollege Maximilian Oswald in 24,81 Sekunden die schnellste Zeit der Vorläufe ab. Bei den Damen gelang dies der Polin Anna Dowgiert in 27,27 Sekunden.

Das ISM gilt als einer der größten Wettkämpfe Deutschlands. In diesem Jahr nehmen wieder weit mehr als 1.000 Athleten an dem Meeting teil. Bei einer Umfrage für die aktuelle Ausgabe des swimsportMagazine wurde das Meeting zum beliebtesten Schwimm-Wettkampf Deutschlands gewählt.

–> swimsportMagazine Ausgabe 01/2015

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