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Sep 30, 2014
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Weltcup Hongkong: Koch und Diener lösen Finaltickets

(30.09.2014) Die beiden DSV-Schwimmer Marco Koch und Christian Diener haben sich am zweiten Tag des Kurzbahn-Weltcups in Hongkong für jeweils zwei Finals qualifiziert. Über die 50m Rücken schwamm Diener in 24,61 Sekunden die zweitbeste Zeit des Feldes.

Zudem sicherte sich der Vize-Europameister über die 200m Rücken in 2:00,40 Minuten mit der viertschnellsten Zeit der Vorläufe seinen Platz im Endlauf.

Koch zog über die 100m Brust in 1:00,68 Minuten als Vierter ins Finale ein. Über die 200m Lagen qualifizierte er sich zudem in 2:03,29 Minuten für den Endlauf.

Bild: Alibek Käsler

 

Sep 29, 2014
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Europas Damen dominieren "virtuelle Weltmeisterschaft"

(29.09.2014) Wir haben die Ergebnisse von Schwimm-EM, Commonwealth Games, Asienspielen und Panpazifischen Meisterschaften 2014 verglichen und daraus eine “virtuelle WM” gebastelt. Im Kampf gegen die weltweite Konkurrenz hätten sich besonders Europas Damen bestens verkauft.


Europameisterschaften, Commonwealth Games, Asienspiele und Panpazifische Meisterschaften – Auch ohne Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele hatte die Langbahnsaison 2014 einiges zu bieten. Doch welche Meisterschaft war am besten besetzt, wo konnten die Stars am meisten glänzen und welche Athleten hätten auch gegen die Konkurrenten der anderen Titelkämpfe die Nase vorn gehabt. Wir haben die Resultate der vier Events analysiert und zu einer “viertuellen WM” zusammengestellt.

Bei den Damen konnten vor allem die Schwimmerinnen aus Europa starke Leistungen abliefern und hatten im Rennen gegen die Athletinnen der weitern Saisonhöhepunkte oft die Nase vorn. Insgesamt neunmal schwammen die Sportlerinnen der EM 2014 in Berlin die schnellsten Zeiten aller Events und holten sich Goldmedaillen bei unserer virtuellen WM.

Die Athletinnen der Panpazifischen Meisterschaften sicherten sich sieben Titel in unserem Vergleich. Fünf mal schwammen die Damen der Commonwealth Games die schnellsten Zeiten. Auch bei der Anzahl der meisten Podestplätze machten Europas Schwimmerinnen das Rennen.

Von insgesamt 61 “WM-Medaillen” holten die EM-Schwimmerinnen stolze 21 Stück. Demgegenüber stehen 19 Podestplätze der PanPacs-Teilnehmerinnen und 17 Medaillen für die Commonwealth-Schwimmerinnen. 

Während die Ergebnisse der Schwimm-EM, PanPacs und Commonwealth Games recht ausgeglichen waren, schwammen die Sportlerinnen der Asienspiele eher hinterher. Für sie gab es keinen Sieg bei unserer virtuellen WM. Insgesamt landeten die Teilnehmerinnen der Asienspiele nur viermal unter den Top Drei.

Die Ergebnisse der Damen bei der “virtuellen Weltmeisterschaft 2014″:

  Gold Silber Bronze
50m Freistil Cate Campbell / Francesca Halsall Bronte Campbell
  Australien Großbritannien Australien
  00:23,96 00:24,20
  PanPacs Commonwealth Games Commonwealth Games
100m Freistil Sarah Sjöström Cate Campbell Bronte Campbell
  Schweden Australien Australien
  00:52,67 00:52,67 00:52,86
  Schwimm-EM Commonwealth Games Commonwealth Games
200m Freistil Emma McKeon Katie Ledecky Siobhan-Marie O’Connor
  Australien USA Großbritannien
  01:55,57 01:55,74 01:55,82
  Commonwealth Games PanPacs Commonwealth Games
400m Freistil Katie Ledecky Jazmin Carlin Sharon van Rouwendaal
  USA Großbritannien Niederlande
  03:58,37 04:03,21 04:03,76
  PanPacs Schwimm-EM Schwimm-EM
800m Freistil Katie Ledecky Jazmin Carlin Lauren Boyle
  USA Großbritannien Neuseeland
  08:11,35 08:15,54 08:18,87
  PanPacs Schwimm-EM PanPacs
1500m Freistil Katie Ledecky Lauren Boyle Brittany McLean
  USA Neuseeland Kanada
  15:28,36 15:55,69 15:57,15
  PanPacs PanPacs PanPacs
50m Rücken Georgia Davies Fu Yuanhui Lauren Quigles
  Großbritannien China Großbritannien
  00:27,56 00:27,66 00:27,69
  Commonwealth Games Asienspiele Commonwealth Games
100m Rücken Emily Seebohm Georgia Davies Katinka Hosszu / Mie Nielsen
  Australien Großbritannien Ungarn / Dänemark
  00:58,84 00:59,58 00:59,63
  PanPacs Commonwealth Games Schwimm-EM
200m Rücken Belinda Hocking Emily Seebohm Elizabeth Beisel
  Australien Australien USA
  02:07,24 02:07,61 02:08,33
  Commonwealth Games PanPacs PanPacs
50m Brust Ruta Meilutyte Jennie Johansson Leiston Pickett
  Litauen Schweden Australien
  00:29,89 00:30,52 00:30,59
  Schwimm-EM Schwimm-EM Commonwealth Games
100m Brust Rikke Möller Pedersen Sophie Taylor Shi Jinglin
  Dänemark Großbritannien China
  01:06,23 01:06,35 01:06,67
  Schwimm-EM Commonwealth Games Asienspiele
200m Brust Rikke Möller Pedersen Kanako Watanabe Rie Kaneto
  Dänemark Japan Japan
  02:19,84 02:21,41 02:21,90
  Schwimm-EM PanPacs PanPacs
50m Schmett. Sarah Sjöström Francesca Halsall Jeanette Ottesen Gray
  Schweden Großbritannien Dänemark
  00:24,98 00:25,20 00:25,34
  Schwimm-EM Commonwealth Games Schwimm-EM
100m Schmett. Jeanette Ottesen Gray Sarah Sjöström Chen Xinyi
  Dänemark Schweden China
  00:56,51 00:56,52 00:56,61
  Schwimm-EM Schwimm-EM Asienspiele
200m Schmett. Mireia Belmonte Cammile Adams Judit Ignacio Sorribes
  Spanien USA Spanien
  02:04,79 02:06,61 02:06,66
  Schwimm-EM PanPacs Schwimm-EM
200m Lagen Katinka Hosszu Siobhan-Marie O’Connor Ye Shiwen
  Ungarn Großbritannien China
  02:08,11 02:08,21 02:08,94
  Schwimm-EM Commonwealth Games Asienspiele
400m Lagen Katinka Hosszu Hannah Miley Elizabeth Beisel
  Ungarn Großbritannien USA
  04:31,03 04:31,76 04:31,99
  Schwimm-EM Commonwealth Games PanPacs
4x100m Freistil Australien USA Großbritannien
  03:30,98 03:34,23 03:35,72
  Commonwealth Games PanPacs Commonwealth Games
4x200m Freistil USA Australien Italien
  07:46,40 07:47,47 07:50,53
  PanPacs PanPacs Schwimm-EM
4x100m Lagen Australien Dänemark Schweden
  03:55,49 03:55,62 03:56,04
  PanPacs Schwimm-EM Schwimm-EM

(Bei Commonwealth Games wurden die Ergebnisse der Schwimmer aus England, Schottland und Wales zu Großbritannien zusammengefasst, da diese bei Weltmeisterschaften für das Vereinigte Königreich starten.)

Bild: Alibek Käsler

Sep 29, 2014
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Marco Koch holt doppelt Gold bei Weltcup in Hongkong

(29.09.2014) Mit zwei Siegen ist DSV-Star Marco Koch in das Weltcup-Meeting in Hongkong gestartet. Dabei konnte er auch seinen ungarischen Dauerrivalen Daniel Gyurta schlagen. Eine Medaille gab es auch für Christian Diener.


Das deutsche Duo konnte heute beim Weltcup in Hongkong einen glänzenden Tag feiern. Zwei Siege bei zwei Starts gab es für Europameister Marco Koch. Über seine Paradestrecke 200m Brust sicherte er sich in 2:02,50 Minuten den ersten Platz.

Dabei ließ er keinen geringeren als den ungarischen Weltmeister, Olympiasieger und Weltrekordhalter Daniel Gyurta hinter sich. Dieser schlug nur eine Hundertstelsekunde hinter Koch an.

Zuvor hatte der Darmstädter bereits in 26,69 Sekunden die 50m Brust für sich entschieden. Gyurta (26,87) landete hier nur auf dem dritten Platz. Zwischen die beiden hatte sich noch der junge Russe Kirill Prigoda (26,85) geschoben.

Erfolgreich lief der Tag auch für Christian Diener, der neben Koch als einziger weiterer DSV-Schwimmer in Hongkong am Start ist. Über die 100m Rücken landete er in 51,77 Sekunden auf dem zweiten Rang. Schneller war lediglich der Australier Ashley Delaney (51,48).

Einmal mehr bestimmte auch an diesem Weltcup-Tag Katinka Hosszu das Geschehen. Sie sicherte sich zunächst über die 800m Freistil in 8:09,36 Minuten Gold. Nur Minuten später gab es in starken 1:51,44 Minuten den Sieg über die 200m Freistil.

Auch über die 50m Rücken (26,24), 200m Lagen (2:03,60) und 200m Rücken (2:03,01) war Hosszu nicht zu schlagen. Doch es gab nicht nur Gold für die schnelle Ungarin: Über die 50m Freistil musste sie sich in 24,58 Sekunden deutlich der Niederländerin Inge Dekker (24,02) geschlagen geben.

Die 400m Lagen der Herren gingen an Thomas Fraser-Holmes (4:03,02), der auch über die 400m Freistil (3:41,01) nicht zu schlagen war. Über die 100m Freistil  (46,35) und die 50m Schmetterling (22,35) ging Gold an Chad le Clos. US-Schwimmer Tom Shields holte in 1:50,56 Minuten Gold über die 200m Schmetterling und in 52,51 Sekunden den Sieg über die 100m Lagen.

Alia Atkinson aus Jamaika entschied in 1:03,23 Minuten die 100m Brust für sich. Den Sieg über die 100m Schmetterling sicherte sich Inge Dekker in 56,03 Sekunden. Zum Abschluss des Tages durften auch die Gastgeber jubeln. Die Staffel aus Hongkong holte in 1:43,28 Minuten den Sieg über die gemischten 4x50m Lagen.

Bild: Tino Henschel

Sep 29, 2014
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Olympiasiegerin Jessicah Schipper beendet Karriere

(29.09.2014) Die australische Spitzenschwimmerin Jessicah Schipper hat ihre aktive Laufbahn beendet. Dies gab der nationale Schwimmverband am Montag bekannt.

Schipper wurde im vergangenen Jahr Mutter und hatte seitdem keinen ernsthaften Versuch eines Comebacks unternommen. Ihren letzten großen Wettkampf bestritt sie bei den Olympischen Spielen 2012, kam hier aber nicht über die Halbfinals hinaus.

Die 27-Jährige holte im Laufe ihrer Karriere insgesamt neun Weltmeistertitel auf Lang- und Kurzbahn. Bei Olympischen Spielen stand sie viermal auf dem Podium. 2004 und 2008 hatte die einstige Weltrekordhalterin jeweils Olympiagold mit den australischen Lagenstaffeln geholt.

 

Sep 29, 2014
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Koch schwimmt Vorlaufbestzeit bei Weltcup in Hongkong

(29.09.2014) Europameister Marco Koch ist mit einer Vorlaufbestzeit über die 50m Brust in das Weltcup-Meeting in Hongkong gestartet. Der Darmstädter schwamm in 26,91 Sekunden die schnellste Zeit des Feldes.

Über seine Paradestrecke 200m Brust lieferte er in 2:08,60 Minuten die drittschnellste Zeit des Feldes ab. Besser waren nur Kirill Prigoda (2:08,28) aus Russland und der Japaner Yasuhiro Koseki (2:08,31).

Christian Diener qualifizierte sich ohne Probleme für das Finale über die 100m Rücken. Er schwamm in 55,10 Sekunden die drittschnellste Zeit.

 

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