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Sep 30, 2014
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Michael Phelps wegen Verdachts auf Trunkenheit am Steuer in Gewahrsam

(30.09.2014) Laut einheimischen Medienberichten soll Schwimmstar Michael Phelps in seiner Heimatstadt Baltimore wegen Trunkenheit am Steuer in Gewahrsam genommen worden sein. Der Vorfall soll sich am Dienstagmorgen (Ortszeit) zugetragen haben.

Demnach wurde Phelps von der Polizei wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt. Dabei soll festgestellt worden sein, dass der Rekord-Olympiasieger nicht nüchtern war.

Es wäre nicht das erste derartige Vergehen Phelps’. Bereits 2004 wurde er wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt und erhielt damals eine 18-monatige Bewährungsstrafe.

 

Sep 30, 2014
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Thomas Lurz: Nationales Anti-Doping-Gesetz allein "bringt mir gar nichts"

(30.09.2014) Medienberichten zufolge nimmt ein deutsches “Anti-Doping-Gesetz” immer mehr Gestalt an. Ein Entwurf für einen Gesetzestext liegt der Bundesregierung vor. Vor allem Hintermännern sollen demzufolge bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe drohen. Für Schwimmstar Thomas Lurz reicht ein solches Gesetz allein jedoch nicht aus.

“Wenn das neue Gesetz international nicht standardisiert wird, bringt es mir gar nichts, denn ich messe mich mit internationalen Konkurrenten”, erklärte der Rekord-Weltmeister im Freiwasserschwimmen.

Zumindest in Europa wäre Deutschland nicht der erste Staat mit einem Anti-Doping-Gesetz. Bereits in Spanien, Italien und Frankreich gibt es dementsprechende staatliche Regelungen.

Bild: Alibek Käsler

Sep 30, 2014
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Vier Medaillen für DSV-Schwimmer in Hongkong

(30.09.2014) Am zweiten Tag des Weltcup-Meetings in Hongkong konnten sich die beiden DSV-Schwimmer Marco Koch und Christian Diener jeweils einmal Silber und Bronze holen. Beeindrucken konnte einmal mehr Katinka Hosszu, die fünf Strecken für sich entschied.


Vier Medaillen in vier Finals, so lautet die heutige Bilanz der beiden DSV-Teilnehmer beim Weltcup-Meeting in Hongkong. Nach seinem Triumphh über die 200m Brust musste sich Marco Koch über die halbe Distanz in 57,47 Sekunden um 1,2 Zehntel dem Ungarn Daniel Gyurta geschlagen geben.

Eine gute Figur lieferte der Darmstädter bei seinem Ausflug auf die 200m-Lagen-Strecke ab. Hier wurde Koch in 1:55,10 Minuten Dritter hinter dem Australier Thomas Fraser-Holmes (1:53,58) und Hiromasa Fujimori (1:54,66) aus Japan.

Jeweils einmal Silber und Bronze gab es auch für Christian Diener. Der Vize-Europameister verpasste zunächst über die 50m Rücken in 23,83 Sekunden mit einer Zehntel Rückstand auf den Australier Ashley Delaney die Goldmedaille. Später landete er über die 200m Rücken in 1:53,13 Minuten auf Platz drei hinter US-Schwimmer Tom Shields (1:51,88) und Delaney (1:52,87).

Ungarns Ausnahmeschwimmerin Katinka Hosszu setzte auch am zweiten Tag des Meetings ihre Medaillenjagd fort. Sie holte Gold über die 100 (58,12) sowie 400m Lagen (4:26,42), blieb bei ihrem Sieg die 100m Rücken in 55,35 Sekunden nur 11 Hundertstel über dem Weltrekord und war auch über die 200m Schmetterling (2:05,12) sowie 400m Freistil (4:01,02) nicht zu schlagen.

Lediglich einmal musste sich Hosszu heute mit Silber zufrieden geben. Über die 50m Schmetterling war die Niederländerin Inge Dekker in 25,24 Sekunden deutliche 6,8 Zehntel schneller als Hosszu. Für Dekker war es der zweite Sieg des Tages. Zuvor hatte sie bereits die 100m Freistil in 52,83 Sekunden für sich entschieden.

Der Weltcup-Gesamtführende bei den Herren, Chad le Clos, brachte über die 100m Schmetterling den Weltrekord zum Wackeln. In 48,56 Sekunden verfehlte er die Bestmarke nur um acht Hundertstel. Später sprintete le Clos in 21,17 Sekunden auch zum Sieg über die 50m Freistil.

Auch über die 200m Freistil war Thomas Fraser-Holmes (1:43,59) nicht zu schlagen. Die 1500m Freistil gingen in 14:38,72 Minuten an den Ungarn Gergely Gyurta. Alia Atkinson aus Jamaika lieferte über die 50m Brust in 29,35 Sekunden die schnellste Zeit des Feldes ab. Die 200m Brust entschied Rie Kaneto (2:19,55) aus Japan für sich.

Am Samstag wird die Weltcup-Serie mit dem Meeting in Moskau fortgesetzt.

Sep 30, 2014
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Peaty-Trainerin als UK-Coach des Jahres geehrt

(30.09.2014) Die einstige Spitzenschwimmerin Melanie Marshall ist in Großbritannien als Trainerin des Jahres ausgezeichnet worden. Sie wurde für die erfolgreiche Arbeit mit Youngster Adam Peaty geehrt, der in diesem Jahr über die Bruststrecken seinen Durchbruch feierte.

Der 19-Jährige hatte bei der Schwimm-EM in Berlin vier Goldmedaillen geholt und dabei über die 50m Brust einen neuen Weltrekord aufgestellt. Zudem gab es für ihn drei Medaillen bei den Commonwealth Games.

Marshall selbst war in ihrer aktiven Laufbahn auf den Freistil und Rückenstrecken erfolgreich. Zwischen 2001 und 2008 holte sie mehrere Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften sowie Commonwealth Games.

Bild: Alibek Käsler

 

Sep 30, 2014
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Australier siegen im Medaillenspiegel der "virtuellen WM"

(30.09.2014) Nachdem wir in den vergangenen Tagen die Medaillengewinner unserer “virtuellen WM” präsentiert hatten, werfen wir heute einen Blick darauf, welche Nationen am erfolgreichsten bei den vier Saisonhighlights des Jahres abschneiden konnten. Die Überraschung dabei: Australien liegt im Medaillenspiegel sogar vor den USA.

Die Schwimmer aus Downunder lieferten in unserem Vergleich der Zeiten von Commonwealth Games, Panpazifischen Meisterschaften, Asienspielen und Schwimm-EM die in der Summe stärksten Leistungen ab. Mit insgesamt 20 Medaillen holten die Australier das meiste Edelmetall bei dieser “virtuellen WM”.

Erst dahinter folgen die US-Schwimmer um Michael Phelps und Katie Ledecky. Stark präsentierte sich auch das britische Team mit insgesamt 16 Medaillen. Der DSV ist im Medaillenspiegel ebenfalls vertreten. Die DSV-Schwimmer landen durch die Silbermedaille von Marco Koch über die 200m Brust auf dem 19. Platz.

Medaillenspiegel der “virtuellen WM” 2014:

   Team Gold Silber Bronze Gesamt
1 Australien 8 4 8 20
2 USA 7 6 5 18
3 Japan 5 3 2 10
4 Großbritannien 4 7 5 16
5 Dänemark 3 1 2 6
6 Schweden 2 2 1 5
7 Südafrika 2 2 - 4
8 Frankreich 2 1 1 4
9 Italien 2 - 2 4
10 Ungarn 2 - 1 3
11 China 1 3 5 9
12 Litauen 1 - 1 2
  Spanien 1 - 1 2
14 Südkorea 1 - - 1
15 Kanada - 3 1 4
16 Russland - 2 - 2
17 Neuseeland - 1 1 2
  Brasilien - 1 1 2
19 Deutschland - 1 - 1
  Weißrussland - 1 - 1
21 Kasachstan - - 1 1
  Niederlande - - 1 1
  Polen - - 1 1

Links zum Thema:

 

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