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Jan 31, 2014
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Aussie-Stars sorgen für den ersten 2014er Weltrekord

(31.01.2014) Top-Schwimmer aus Japan, Südafrika, China, Brasilien und Australien liefern derzeit bei der “BHP Billiton Aquatic Super Series” in Perth Spitzenzeiten ab. Für das Highlight am heutigen Wettkampftag sorgten die australischen Gastgeber: Über die 4x100m Lagen Mixed stellte die Staffel aus Down Under einen neuen Weltrekord und damit die erste offizielle FINA-Bestmarke des Jahres 2014 auf.

Dabei genügte Ashley Delany (54,67), Daniel Tranter (1:01,48), Alicia Coutts (57,40) und Emma McKeon (52,97) eine Zeit von 3:46,52 Minuten. Es war der erste Weltrekord überhaupt auf dieser Strecke. Erst im Herbst des vergangenen Jahres hatte die FINA die gemischten 4x100m Lagen auf der Langbahn als Weltrekordstrecke zugelassen.

Am ersten Tag des als Länderkampf ausgetragenen Meetings konnten vor allem die Gastgeber glänzen. Über die 100m Freistil setzte Weltmeister James Magnussen in 47,59 Sekunden eine Hausmarke. Bei den Damen überzeugte seine Team-Kollegin Cate Campbell über diese Strecke mit einer Zeit von 53,08 Sekunden. In der Gesamtwertung des Wettkampfes liegt das australische Team (327 Punkte) deutlich vor Japan (259 Punkte), China (205), Südafrika (163) und Brasilien (108).

Für eine Überraschung sorgte der Japaner Daiya Seto. Über die 200m Schmetterling verwies er in 1:54,82 Minuten den südafrikanischen Weltmeister und Olympiasieger Chad le Clos (1:56,45) um mehr als anderthalb Sekunden auf den zweiten Platz.

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Jan 31, 2014
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DMS-Bundesliga 2014: SG Essen jagt im eigenen Wohnzimmer die doppelte Titelverteidigung

(31.01.2014) In der 1. Bundesliga des Deutschen Mannschaftswettbewerbes Schwimmen (DMS) geht es am Wochenende für die DSV-Schwimmer erstmals in diesem Jahr um Meistertitel. In Essen kämpfen die stärksten Schwimmteams des Landes um die Auszeichnung als Deutscher Mannschaftsmeister 2014. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gehen die Gastgeber als Vorjahressieger ins Rennen, doch die Konkurrenz wird den Essenern die “Mission doppelte Titelverteidigung” nicht leicht machen.


Es wird erstmals ernst im Schwimmjahr 2014: Am Samstag und Sonntag schwimmen die je zwölf Damen- und Herrenteams der 1. DMS-Bundesliga um die Titel als Deutscher Mannschaftsmeister 2014. Gastgeber ist der doppelte Titelverteidiger: Im vergangenen Jahr entschieden sowohl die Damen als auch die Herren der SG Essen die Meisterrunde für sich. Nun soll der Doppelerfolg vor heimischem Publikum wiederholt werden.

Die Essener Damen gehen auch in diesem Jahr als Favorit auf die Meisterkrone an den Start. Mit Dorothea Brandt, Caroline Ruhnau und Isabelle Härle führen drei feste Größen der DSV-Nationalmannschaft das Team an, welches durch hochkarätige Nachwuchsathletinnen wie Kathrin Demler und Lisa Höpink ergänzt wird. „Der Titel ist unser klares Ziel“, so die Essener Bundesstützpunkttrainerin Nicole Endruschat gegenüber der Westdeutschen Zeitung.

Im vergangenen Jahr setzten sich die Essener Damen klar vor den Teams aus Halle und Heidelberg durch und holten ihren sechsten Meistertitel. Verfolger SV Halle muss in diesem Jahr die Abgänge von Britta Steffen (Karriereende) und Theresa Michalak (Wechsel in die USA) verkraften. Trotzdem sollte man die Athletinnen von der Saale auch in diesem Jahr auf der Rechnung haben. Für eine Überraschung könnten auch die Aufsteigerinnen des SC Magdeburg um Schmetterling Franziska Hentke gut sein.

Bei den Herren dürfte es für die Schwimmer der SG Essen deutlich schwerer werden. Zwar hat man auch in diesem Jahr mit dem Brust-Trio Hendrik Feldwehr, Christian vom Lehn und Erik Steinhagen erstklassige Athleten am Start. Es fehlen im Vergleich zum Titelgewinn 2013 jedoch einige starke Teamstützen wie zum Beispiel Lagenschwimmer Jan-David Schepers. Es könnte ein spannender Kampf um den Meistertitel werden, denn auch die traditionell starke SG Frankfurt, die Schwimmer der SG Stadtwerke München oder auch der SG Neukölln sind für eine vordere Platzierung gut.

Auch das Team des Potsdamer SV sollte man bei den Herren auf dem Zettel haben. Die Aufsteiger bringen mit Athleten wie Yannick Lebherz, Felix Wolf oder Carl Louis Schwarz starke Schwimmer mit nach Essen und werden von den Top-Trainern Jörg Hoffmann und Norbert Warnatzsch betreut. Spannend dürfte auch die Frage werden, ob und wenn ja, über welche Strecken der für den SV Halle / Saale startende DSV-Star Paul Biedermann in der DMS-Bundesliga zum Einsatz kommt. Der Weltrekordhalter hatte zuletzt bei einem Meeting in Dresden im Dezember seinen ersten Langbahn-Wettkampf nach mehr als zehn Monaten Pause bestritten. In den vergangenen Jahren war Biedermann bei der DMS stets für seinen Verein am Start.

Im Kampf um die Meistertitel hat sich in diesem Jahr einiges geändert für die Bundesligsten. Es gibt keinen Vor- und Endkampf mehr. Stattdessen stehen drei Abschnitte am Samstag (10 Uhr und ca. 15 Uhr) sowie Sonntag (10 Uhr) auf dem Plan. Alle werden zusammengewertet. Die besten Teams bei Damen und Herren werden als Mannschaftsmeister ausgezeichnet. Die jeweils schlechtesten beiden Vereine müssen den Gang in die zweite Liga antreten. Zudem schwimmen die Athleten erstmals seit 2011 wieder auf der 25m-Bahn und das Wettkampfprogramm setzt sich lediglich aus den Olympischen Strecken zusammen.

Jan 31, 2014
admin
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Ian Thorpe: Berichte über Alkoholsucht und Depression zurückgewiesen

(31.01.2014) Einheimischen Medienberichten zufolge wurde Schwimm-Legende Ian Thorpe am Mittwoch in ein Krankenhaus in Sydney eingeliefert. Der Grund sollen Alkoholmissbrauch und Depressionen sein. Thorpes Management reagierte heute und dementierte dies. Demnach soll sich der 31-Jährige aufgrund einer Schulteroperation in der Klinik aufgehalten haben.

Zuvor hatten mehrere australische Medien berichtet, der fünffache Olympiasieger habe sich bei einem Sturz im Haus seiner Eltern unter dem Einfluss von Alkohol eine Verletzung zugezogen. Daraufhin soll Thorpe um Hilfe gebeten und sich an die Klinik gewandt haben. “Ian ist nicht im Entzug”, erklärte sein Management laut Sport-Informations-Dienst SID dementsprechende Artikel.

Probleme mit Alkohol und Depression wären nicht neu für Thorpe. Bereits in seiner Autobiografie beschreibt er eine “lähmenden Depression” die ihn zeitweise begleitet habe und erklärt, selbst während seines Karrierehöhepunktes von 2002 bis 2004 regelmäßig Alkohol zum Einschlafen benötigt zu haben.

Vertraute des einstigen Schwimmstars berichten über einen erneuten Rückfall in diese Verhaltensmuster, ausgelöst durch das misslungene Comeback im Jahr 2012. Der Freistilschwimmer hatte damals versucht, sich nach fast sechsjähriger Pause für die Olympischen Spiele in London zu qualifizieren, war jedoch deutlich gescheitert.

Jan 30, 2014
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"Super Series": Weltstars fordern Aussie-Team heraus

(30.01.2014) Im Rahmen der “BHP Billiton Aquatic Super Series” werden in den kommenden beiden Tagen etliche internationale Schwimmstars im australischen Perth das Schwimmbecken zum Kochen bringen. Bei dem Meeting treten Top-Athleten aus Australien, China, Brasilien, Japan und Südafrika jeweils für ihr Land gegen die weiteren Nationalteams an.

Die Gastgeber schicken erwartungsgemäß eine besonders schlagkräftige Truppe an den Start. Mit dabei sind so zum Beispiel die Weltmeister James Magnussen und Christian Sprenger, Sprintstar Cate Campbell oder auch Olympiasiegerin Emily Seebohm.

Aus Südafrika reist unter anderem Olympiasieger Chad le Clos nach Down Under. Er darf sich auf spannende Duelle gegen die Japaner Kosuke Hagino und Daiya Seto einstellen. China kann auf die Olympiasiegerinnen Jiao Liuyang und Ye Shiwen bauen.

Das brasilianische Team muss die Absage von Olympiasieger Cesar Cielo verkraften, der in Perth nicht an den Start gehen wird. Mit Athleten wie dem Kurzbahn-WM-Dritten Felipe Lima oder auch den Sprintassen Nicholas Santos und Vinicus Waked sind jedoch trotzdem einige Hochkaräter dabei.

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Jan 30, 2014
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DMS 2014: Die Neuerungen dieser Saison im Überblick

(30.01.2014) Am kommenden Wochenende wird Schwimmen wieder zum Teamsport! Beim Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) kämpfen Athleten von Bezirksliga bis Bundesliga um die Meistertitel. Dabei gibt es bei der DMS 2014 zahlreiche Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Auf diese Neuerungen müssen sich die Schwimmer einstellen:


Weniger Wettkampfstrecken:

Die Verantwortlichen des DSV haben sich dazu entschlossen, das DMS-Wettkampfprogramm abzuspecken. In diesem Jahr werden nur noch die Olympischen Strecken geschwommen. Damit fallen alle 50m-Strecken bis auf die 50m Freistil, die 800m Freistil der Herren und die 1500m Freistil der Damen weg. Insgesamt umfasst das Programm der DMS 2014 damit 13 Strecken.

Auch 1. Bundesliga schwimmt auf der 25m-Bahn:

Nachdem die Athleten der 1. DMS-Bundesliga seit 2011 auf der Langbahn um die Meistertitel schwammen, kehren sie in diesem Jahr auf die 25m-Bahn zurück. In den niedrigeren Ligen fanden die Wettbewerbe auch in den zurückliegenden Jahren bereits auf der Kurzbahn statt.

Kein Vor- und Endkampf mehr:

Die Unterteilung des Mannschaftswettbewerbs in Vor- und Endkampf wird es in diesem Jahr ebenfalls nicht mehr geben. Bisher wurde in einem Vorkampf ermittelt, welche Teams sich für die Aufstiegs- bzw. Meisterrunde qualifizieren und welche Teams gegen den Abstieg schwimmen müssen. Die Entscheidungen darüber fielen dann im Endkampf. In diesem Jahr wird die DMS nur noch eine Runde umfassen, in welcher alle Teams der jeweiligen Liga am selben Tag gegeneinander schwimmen. In den unteren Ligen wird es zwei Wettkampfabschnitte geben, in denen alle Strecken jeweils einmal geschwommen werden. In der Bundesliga wird noch ein dritter Wettkampfabschnitt ausgetragen.

Weniger Starts / neue Punktetabelle:

Mit Ausnahme der 1. Bundesliga dürfen die Athleten in den unteren Ligen in diesem Jahr im Rahmen des DMS-Wettkampfes nur noch viermal an den Start gehen. Bisher waren bis zu fünf Einsätze erlaubt. Lediglich in der 1. Bundesliga bleibt es bei bis zu fünf Starts. Änderungen gibt es auch bei der Punktwertung. Während sich hier bisher an der Leistungstabelle des DSV orientiert wurde, wird in diesem Jahr die FINA-Punktetabelle herangezogen.

Die genauen Durchführungsbestimmungen des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen 2014 können hier abgerufen werden:

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