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Dez 31, 2013
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43 Bestmarken! Die Weltrekorde des Jahres 2013

(31.12.2013) Am letzten Tag des Jahres werfen 2013 wir einen Blick auf die neuen Weltrekorde, die die internationalen Schwimmstars in den vergangenen zwölf Monaten fabrizieren konnten. Insgesamt 43 mal wurden neue offizielle Schwimm-Weltrekorde aufgestellt. Wir haben die Bestmarken des Jahres 2013 aufgelistet.


Satte 43 mal hieß es im Jahr 2013: WELTREKORD! Die internationalen Schwimmstars lieferten zeitweise Bestmarken am Fließband ab. Vor allem die Damen konnten in den vergangenen zwölf Monaten glänzen.

Allein Katinka Hosszu sorgte im Rahmen der Weltcup-Serie für satte sechs neue Weltrekorde. Und auch Youngster Ruta Meilutyte aus Litauen ließ sich nicht lumpen: Die 16-Jährige stellte ebenso drei neue Weltrekorde auf wie Yuliya Efimova aus Russland und Mireia Belmonte aus Spanien.

Begünstigt wurde die Weltrekordjagd durch eine Regeländerung der FINA. Seit September erkennt  der Weltverband erstmals die Staffelstrecken über die 4x50m auf der Kurzbahn bei Damen und Herren und auch im Mixed-Wettbewerb als Weltrekordstrecken an. Mehr als die Hälfte der 2013er Weltrekorde wurde über diese Distanzen geschwommen.

Die Schwimm-Weltrekorde des Jahres 2013:

Damen – Langbahn:

800m Freistil Katie Ledecky (USA) 03.08.2013 08:13,86
1500m Freistil Katie Ledecky (USA) 30.07.2013 15:36,53
50m Brust Yuliya Efimova (RUS) 03.08.2013 00:29,78
  Ruta Meilutyte (LIT) 03.08.2013 00:29,48
100m Brust Ruta Meilutyte (LIT) 29.07.2013 01:04,35
200m Brust R. Möller-Pedersen (DEN) 01.08.2013 02:19,11

Damen – Kurzbahn:

400m Freistil Mireia Belmonte (SPA) 11.08.2013 03:54,52
800m Freistil Mireia Belmonte (SPA) 10.08.2013 07:59,34
1500m Freistil Mireia Belmonte (SPA) 29.11.2013 15:26,95
50m Brust Yuliya Efimova (RUS) 10.11.2013 00:28,71
100m Brust Ruta Meilutyte (LIT) 12.10.2013 01:02,36
200m Brust Yuliya Efimova (RUS) 14.12.2013 02:14,39
100m Lagen Katinka Hosszu (HUN) 08.08.2013 00:57,73
  Katinka Hosszu (HUN) 08.08.2013 00:57,50
  Katinka Hosszu (HUN) 11.08.2013 00:57,45
200m Lagen Katinka Hosszu (HUN) 07.08.2013 02:04,39
  Katinka Hosszu (HUN) 07.08.2013 02:03,20
400m Lagen Katinka Hosszu (HUN) 11.08.2013 04:20,85
4x50m Lagen Dänemark 15.12.2013 01:45,92
  Russland 15.12.2013 01:44,67
4x50m Freistil Schweden 12.12.2013 01:37,21
  Dänemark 12.12.2013 01:37,04

Herren – Kurzbahn:

200m Schmett. Chad le Clos (RSA) 07.08.2013 01:49,04
  Chad le Clos (RSA) 05.11.2013 01:48,56
4x50m Lagen Italien 12.12.2013 01:33,65
  Russland 12.12.2013 01:32,38
4x50m Freistil Belgien 15.12.2013 01:25,52
  Russland 15.12.2013 01:23,39

Mixed-Wettbewerbe – Kurzbahn:

4x50m Lagen USA (Vereinsstaffel) 27.09.2013 01:49,87
  Russland 12.10.2013 01:41,70
  Frankreich 20.10.2013 01:39,54
  Australien 05.11.2013 01:39,08
  Australien 05.11.2013 01:38,02
  Australien 09.11.2013 01:37,84
  Russland 13.12.2013 01:37,63
  USA 21.12.2013 01:37,17
4x50m Freistil USA (Vereinsstaffel) 27.09.2013 01:41,16
  Russland 13.10.2013 01:33,01
  Japan 18.10.2013 01:32,52
  Frankreich 21.10.2013 01:31,14
  Australien 06.11.2013 01:31,13
  Australien 10.11.2013 01:29,61
  Russland 14.12.2013 01:29,53
Dez 30, 2013
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Die beliebtesten swimsportnews des Jahres 2013

(30.12.2013) Weltmeisterschaften, Rekorde, Weltcups, Rücktritte usw… Das Schwimmjahr 2013 hatte so einiges zu bieten. Wir werfen einen Blick darauf, welche Beiträge die swimsportnews-Leser in den zurückliegenden zwölf Monaten am meisten interessiert haben. Dies waren die Top 5 der swimsportnews-Artikel 2013:


5. Platz: “Zwei WM-Tickets an einem Tag: Brandt is on fire

26.04.2013: Starke Leistung von Sprintass Dorothea Brandt – Am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften 2013 gelang es der Essenerin sich gleich über zwei Strecken für die Schwimm-WM in Barcelona zu qualifizieren. Sowohl über die 50m Brust als auch über die 50m Schmetterling sprintete sie unter die WM-Normzeit. Bei den Weltmeisterschaften gelang Brandt dann über die 50m Freistil der Sprung ins WM-Finale. Der Beitrag zu ihrer doppelten Norm-Unterbietung landet im Ranking der beliebtesten swimsportnews-Artikel 2013 auf dem fünften Platz.

4. Platz: “Video: “Schmetterling – Rückwärts” bei Wettkampf”

31.10.2013: Auf dem vierten Platz unseres Rankings landet einer der swimsportClips. Bei den “Pacific Master’s Short Course Meters Championships” in Walnut Creek (Kalifornien) haben die Athleten eines Laufes über die 50m Schmetterling eine sehr eigene Interpretation des Stils ins Wasser gebracht. Nachdem zunächst 25m im normalen Schmetterlingsstil zurückgelegt wurden, schwammen die Athleten die zweite Bahn im “Schmetterling Rückwärts”-Stil.

3. Platz: “Schneller als Phelps – Deibler-Show zum DM-Abschluss”

28.04.2013: Auch auf dem dritten Platz der beliebtesten swimsportnews-Artikel landet eine Story der Deutschen Meisterschaften 2013. Für das Highlight der Titelkämpfe in Berlin sorgte zweifelsfrei Steffen Deibler. Bei seinem Sieg über die 100m Schmetterling stellte er in 51,19 Sekunden nicht nur einen neuen Deutschen Rekord und eine neue Weltjahresbestzeit auf. Der Hamburger schwamm damit sogar zwei Hundertstel schneller als US-Superstar Michael Phelps bei seinem Olympiasieg 2012.

2. Platz: “Hat “Strömung” im Becken die Ergebnisse der Schwimm-WM in Barcelona beeinflusst?”

12.08.2013: Diese Geschichte schlug hohe Wellen in der Schwimm-Welt. Bei der WM in Barcelona soll eine durch das Filtersystem verursachte Strömung im Wettkampfbecken die Ergebnisse beeinflusst haben. Dies legen unter anderem statistische Auswertungen der Zwischenzeiten der WM-Athketen nahe. Von den swimsportnews-Nutzern wurde diese Story im Jahr 2013 am zweithäufigsten gelesen.

1. Platz: “Motivation pur – Tolles Video für Schwimmer”

18.10.2013: Schwimmen ist Leidenschaft, Emotion und Kampf. Der swimsportClip “Swim and Shine”, den wir auf youtube gefunden haben, bringt dies wie kaum ein zweiter zum Ausdruck. Zu den Akteuren im Video zählen auch Stars wie Chad le Clos, Ryan Lochte und Sun Yang. Der Artikel mit diesem tollen Clip war der beliebteste swimsportnews-Beitrag im Jahr 2013!

Bild: mit Screenshots youtube

Dez 30, 2013
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Australier erhöhen Qualifikationshürden für WM 2015

(30.12.2013) Der australische Schwimmverband wird seinen Athleten in den kommenden Jahren noch stärkere Qualifikationsleistungen für die Saisonhöhepunkte abfordern, als dies bisher der Fall war. Um sich so zum Beispiel für die Schwimm-WM 2015 zu qualifizieren, müssen die Aussie-Stars mindestens die Zeiten schwimmen, mit denen man bei der Weltmeisterschaft in Barcelona im Halbfinale den achten Platz belegte.

Diese Referenzzeiten gelten für die Qualifikation zu den Panpazifischen Meisterschaften 2014, den Commonwealth Games 2014 und der Schwimm-Weltmeisterschaft 2015. Danach sollen die Zeiten der achten Plätze der WM 2015 als Qualifikationszeit für Olympischen Spiele 2016 und die Schwimm-WM 2017 angesetzt werden.

Damit verschärft der australische Schwimmverband seine Qualifikationsrichtlinien noch weiter. Bereits in den vergangenen Jahren hatte man stets eigene Normzeiten festgelegt, die deutlich schneller waren, als die von der FINA vorgegebenen Standard-Normen. Zudem ist eine Qualifikation nur noch über die olympischen Distanzen möglich.

Den australischen Schwimmern bleibt nicht allzu viel Zeit, um sich auf die neuen Anforderungen einzustellen. Bereits vom 1. bis 6. April geht es für sie bei den nationalen Meisterschaften um die Qualifikation für die Saisonhöhepunkte 2014.

Folgende Normzeiten müssen die australischen Schwimmer für die Qualifikation zu den Panpazifischen Meisterschaften und den Commonwealth Games 2014 bzw. der Schwimm-Weltmeisterschaft 2015 knacken:

Herren   Damen
21.74 50 Fr 24.91
48.46 100 Fr 54.09
1:47.31 200 Fr 1:56.76
3:47.86 400 Fr 4:06.02
  800 Fr 8:27.41
15:00.48 1500 Fr  
51.78 100 S 58.44
1:56.10 200 S 2:07.86
53.81 100 R 1:00.24
1:57.37 200 R 2:09.84
59.92 100 Br 1:07.12
2:10.01 200 Br 2:24.68
1:58.17 200 Lg 2:11.21
4:15.81 400 Lg 4:37.77
Dez 29, 2013
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Rio schreibt Bau des Olympia-Schwimmstadions aus

(29.12.2013) Die Veranstalter der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien) haben den Bau des olympischen Schwimmstadions ausgeschrieben. Geplant ist, eine Arena zu errichten, die 18.000 Zuschauern Platz bietet.

Das Aquatics Center im Barra da Tijuca Olympic Park soll zwei 50m-Becken Platz beherbergen und nach den Olympischen Spielen wieder zurückgebaut werden können. Grund dafür ist, dass Rio de Janeiro bereits zwei Schwimmzentren hat, welche groß genug für nationale Meisterschaften und internationale Events wie Weltcups sind.

Als Kosten für die temporäre Schwimmarena wurden etwa 68 Millionen Euro angesetzt. Der Bau soll noch im ersten Halbjahr 2014 beginnen.

Dez 29, 2013
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DSV-Hoffnung Johannes Hintze im Interview: "Stolz, dass Parallelen zu Michael Phelps gezogen werden"

(29.12.2013) Der junge Brandenburger Johannes Hintze drückte dem deutschen Nachwuchsschwimmen im zurückliegenden Jahr seinen Stempel auf. Das 14-jährige Multitalent eilte von Meistertitel zu Meistertitel und knackte dabei einen Altersklassenrekord nach dem anderen. Im Interview mit swimsportnews blickt Hintze zurück auf die ereignisreiche Zeit und gibt einen Ausblick darauf, was wir in Zukunft noch von ihm erwarten können.


swimsportnews: Johannes, 2013 war für dich ein Jahr, in dem du unzählige Altersklassenrekorde aufgestellt hast, zehn Mal deutscher Meister im Jahrgang 1999 wurdest und deinen ersten Meistertitel in der offenen Klasse gewonnen hast. Wie siehst du deine Leistungen im zurückliegenden Jahr?

Johannes: Ich sehe sie selber als unglaublich. Mit solchen Ergebnissen hätte ich zu Beginn des Jahres nie gerechnet. Bei manchen Zeiten konnte ich es selbst erst einmal nicht glauben, aber mit etwas Abstand sehe ich sie als Ergebnis meiner guten Trainingsleistung.

swimsportnews: Mittlerweile nennen dich viele Experten Jahrhunderttalent, ziehen erste Parallelen zu Michael Phelps und sehen in dir die Hoffnung des deutschen Schwimmsports. Wie fühlt sich das an und wie gehst du mit solchen Statements um?

Johannes: Ich bin schon stolz, dass jetzt schon Parallelen zu Michael Phelps gezogen werden oder ich als ,,Hoffnung des Deutschen Schwimmsports“ bezeichnet werde. Allerdings entsteht dadurch auch ein großer Druck, aber ich denke, dass ich mittlerweile sehr gut damit umgehen kann.

swimsportnews: Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal hast du  mit deinem Sieg im B-Finale über 200m Lagen  für Furore gesorgt und warst Bestandteil der 4x50m Freistil deines neuen Vereins, die Deutscher Meister wurde. Wie nehmen deine Teamkollegen und Freunde deine rasante Entwicklung war?

Johannes: Sie gratulieren mir und können es, wie ich selber auch oft, gar nicht glauben. Außerhalb des Beckens nehmen sie mich dann aber wie ein ganz normalen Jugendlichen war. Das find ich gut so!

swimsportnews: Seit zweieinhalb Jahren lebst und trainierst du in Potsdam. Wie wichtig war dieser Schritt für deine Entwicklung?

Johannes: Es war ein wichtiger Schritt in meiner schwimmerischen und schulischen Entwicklung. Ich hatte in den zweieinhalb Jahren eine unglaubliche Leistungssteigerung, was auch damit zusammenhängt, dass ich hier optimale Bedingungen habe, um Schule und Sport miteinander zu verbinden. Zusätzlich habe ich auch noch ein super Umfeld hier in Potsdam.

swimsportnews: Du schwimmst nun auch seit November offiziell für den Potsdamer SV? Warum gerade in diesem Jahr der Wechsel?

Johannes: Ich trug diesen Gedanken schon länger in meinem Kopf. Zum einen ist es mittlerweile so, dass sich mein gesamter schulischer und sportlicher Lebensmittelpunkt nach Potsdam verlagert hat. Zum anderen fehlt mir dadurch auch der Kontakt zum Verein in Brandenburg und in Potsdam habe ich immer einen Ansprechpartner  vor Ort. Somit habe ich mich dann für den Vereinswechsel entschieden. Schon allein wegen des Staffelsieges bei den DKM in Wuppertal hat es sich für mich gelohnt.

swimsportnews: In wie weit widmen dir denn DSV-Größen wie Yannick Lebherz, Felix Wolf und Christian Diener, die ebenfalls in Potsdam trainieren, ihre Aufmerksamkeit? Gibt’s von denen manchmal den ein oder anderen Tipp?

Johannes: Es ist ein sportlich faires Verhältnis. Ich bekomme von ihnen ab und zu den ein oder anderen Tipp. Es ist toll wenn man Leute mit mehr Erfahrung als Ansprechpartner hat.

swimsportnews: Vor wenigen Wochen wurde die Potsdamer Schwimmhalle aufgrund einer instabilen Dachkonstruktion geschlossen und euer Trainingsalltag damit massiv gestört? Wie empfindest du diese Situation?

Johannes: Es ist für uns Schwimmer ein großes Problem.  Zur Zeit müssen wir versuchen den größten Teil unseres Trainingsprogramms in der Schwimmhalle am Brauhausberg zu absolvieren, was aber großen zusätzlichen Sress bedeutet. Wir müssen das jetzt durchziehen bis eine dauerhafte Lösung gefunden wurde.

swimsportnews: In deiner Trainingsgruppe schwimmst du mit großem Abstand vorn weg. Gibt es schon konkrete Pläne für einen Wechsel in die TG Hoffmann/Warnatzsch?

Johannes: Konkrete Pläne gibt es noch nicht. Überlegungen ja. Wir machen aber Trainingsgruppen übergreifendes Training, sodass ich ab und zu auch schon mit den ,,Großen“ zusammen trainieren kann.

swimsportnews: Das vergangene Jahr ist wohl kaum zu toppen. Was sind deine Ziele für 2014?

Johannes: Ich möchte bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften wieder erfolgreich sein und die Qualifikation zu den Youth Olympic Games in China schaffen. Das ist ein sehr großes, aber erreichbares Ziel für mich.

swimsportnews: Über 200m Lagen bist du bereits unter der zwei Minuten Marke geblieben und so mancher traut dir sogar die Qualifikation für die Europameisterschaften in Berlin zu? Liebäugelst du mit diesem Großereignis?

Johannes: Ich habe schon manchmal darüber nachgedacht, aber ich denke, dass ich noch ein bisschen jung dafür bin. Allerdings wäre es schon ein tolles Erlebnis, aber ich bin da sehr bescheiden was diese Äußerungen angehen. Lieber würde ich mich für die Youth Olympic Games qualifizieren und da erfolgreich sein.

swimsportnews: Wenn du einmal einen Blick auf die kommenden Jahre wirfst? Was sind deine sportlichen und persönlichen Wünsche für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass ich gesund bleibe, mein Training weiterhin so gut läuft und ich meinen Ehrgeiz und den Spaß am Schwimmen behalte. Neben dem Sport möchte ich auch meine schulischen Leistungen nicht vernachlässigen und dann ein ordentliches Abitur machen.

Das Interview führte Kilian Gaffrey

Bild: Alibek Käsler – www.sports-foto.de

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