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Dez 11, 2011
admin

Alle Jahre wieder: Pellegrini spielt mal wieder die Diva

Als Trainer von Italo-Diva Federica Pellegrini hat man es nicht leicht. Selbst wenn man sie zu Goldmedaillen führt, wie es dem Franzosen Philippe Lucas bei der WM im Sommer gelang, ist man seines Jobs nicht sicher. Kaum waren die Titelkämpfe in China Geschichte, trennte sie sich von Lucas um mit voller Hoffnung Federico Bonifacenti als ihren neuen Coach vorzustellen. Diese war einst Assistent von Pellegrinis langjährigem Trainer Alberto Castagnetti. Seit dessem Tod zoffte sich die 23-Jährige von einem Coach zum nächsten. Mit Bonifacenti war nun die Zuversicht verknüpft, dass er die Fäden von Castagnetti aufgreift und es etwas ruhiger wird in den italienischen Trainingsbecken. Doch diese Zuversicht hielt nicht lange, um genau zu sein noch nicht einmal bis zu den ersten etwas größeren (wenn auch eher unwichtigen) internationalen Titelkämpfen. Ende November trennte sie sich auch von ihm. Und nun wird nachgetreten:

Bei der Kurzbahn-EM in Stettin schwimmt Pellegrini hinterher. Über die 400m Freistil verpasst die Olympiasiegerin mit Platz vier die Medaillenränge. Ihren Start über die 200m Freistil lässt sie daraufhin ganz bleiben. Und wie immer gerät damit ihr Trainer in die Schusslinie und wie immer macht sie sich öffentlich Luft. “Ich übernehme dafür keine Verantwortung. Ihr seht, mit ihm habe ich nicht das Richtige gemacht. Ich habe ihm vertraut und ich wurde enttäuscht.”

Der neuste Name in der Liste der Pellegrini-Trainer lautet nun Claudio Rossetto. Der trainiert unter anderem Pellegrinis derzeitigen Lover, Ex-Weltmeister Filippo Magnini… Mal abwarten wie lange diese Konstellation hält…

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