Mai 27, 2017
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Rekord-Double für Desplanche bei Frankreichs Meisterschaften

(27.05.2017) Erneut konnte der Schweizer Jeremy Desplanche den einheimischen Schwimmern bei den französischen Meisterschaften die Show stehlen. Über die 200m Lagen schnappte sich der in Nizza trainierende Gastschwimmer den Sieg.

Dabei stellte Desplanche in 1:57,40 Minuten einen neuen Schweizer Rekord auf und schwamm auf Platz vier der aktuellen Weltrangliste. Bereits am Mittwoch hatte der Olympiateilnehmer die 400m Lagen für sich entschieden.

Die stärkste Leistung der französischen Schwimmer kam von Mehdy Metella. Er gewann die 100m Freistil in 48,23 Sekunden und lieferte damit die weltweit sechstschnellste Zeit des Jahres ab. 

Metella ist einer von zwei Schwimmern, die sich am Freitag direkt für die Schwimm-WM in Budapest qualifizieren konnten. Über die 100m Schmetterling der Damen gelang dies Béryl Gastaldello in 58,03 Sekunden.

 

Mai 26, 2017
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Youngster Schooling will Phelps-Weltrekord bei der WM brechen

(26.05.2016) Bei den Olympischen Spielen sorgte Joseph Schooling aus Singapur mit Gold über die 100m Schmetterling und damit auch dem Triumph über sein großes Vorbild Michael Phelps für Schlagzeilen. Beeindruckend war aber nicht nur der Sieg gegen den Superschwimmer, sondern auch die Zeit, mit der Schooling dies schaffte.

In 50,39 Sekunden lieferte er die beste Leistung seit Ende der Hightech-Ära ab. Und der 21-jährige Jungstar will noch viel schneller werden. Schon bei den Weltmeisterschaften im Sommer möchte Schooling den Weltrekord von Michael Phelps angreifen.

Dieser steht bei 49,82 Sekunden, ist also etwas mehr als eine halbe Sekunde schneller als Schoolings persönliche Bestzeit. “Tief in mir drin denke ich, wenn ich das zeige, was ich draufhabe, wenn ich alles perfekt umsetze, dann habe ich eine wirklich gute Chance das zu schaffen”, erklärte Schooling in dieser Woche gegenüber Channel News Asia.

Bei den Olympischen Spielen in Rio deklassierte Schooling das Feld regelrecht. Mehr als sieben Zehntel Vorsprung hatte er auf das Silber-Trio Phelps, Chad le Clos und Laszlo Cseh. Die letzteren beiden sollten sich bei der WM übrigens nicht nur über die 100m-Strecke warm anziehen. Erstmals will Schooling bei den Titelkämpfen in Budapest auch über die 200m Schmetterling angreifen.

Mai 26, 2017
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Na also: Bonnet setzt erstes Glanzlicht in Frankreich (Video)

(26.05.2017) Lediglich drei Schwimmer hatten sich an den ersten beiden Tagen der französischen Meisterschaften für die Schwimm-WM 2017 qualifzieren können. Am Donnerstag aber sorgte Charlotte Bonnet endlich für die erste Weltklasseleistung der Titelkämpfe in Strasbourg.

Über die 200m Freistil schwamm die EM-Dritte in starken 1:55,80 Minuten zum Sieg. In der Weltrangliste belegt sie damit aktuell den dritten Platz. Die weiteren Medaillen gingen an Margaux Fabre (1:58,70) und Alizee Morel (1:59,93).

Weitere Schwimmer konnten sich am Donnerstag nicht für die WM qualifizieren. Über die 100m Rücken war Vize-Weltmeister Camille Lacourt nicht mit dabei. Hier ging der Sieg in 54,79 Sekunden an Benjamin Stasiulis. Für das WM-Ticket hätte man unter 54 Sekunden schwimmen müssen. Lacourt wird später in Strasbourg aber wohl über die 50m Rücken zu sehen sein, über die er amtierender Weltmeister ist.

Neben Charlotte Bonnet konnten sich bisher Anna Santamans (50m Freistil), Aurelie Muller (1500m Freistil) und Geoffroy Mathieu (200m Rücken) für die Schwimm-WM 2017 qualifizieren.

Links zum Thema:

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Hier könnt ihr euch ein Video von Bonnets Siegerrennen anschauen:

Mai 26, 2017
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Schwimmen aus dem Programm der Europaspiele 2019 gestrichen

(26.05.2017) Mit Goldmedaillen bei den erstmals augetragenen Europaspielen konnten Paul Hentschel, Maxine Wolters und Julia Mrozinski im Jahr 2015 für Glanz sorgen. Die drei werden wohl die einzigen deutschen Schwimmer bleiben, die sich “European Games Champion” nennen dürfen. Bei der nächsten Auflage des Multisportevents in zwei Jahren soll Schwimmen nicht mehr zum Programm gehören.

Es konnte wohl keine Übereinkunft mit dem europäischen Schwimmverband gefunden werden. “Außerdem ist Schwimmen ein sehr teurer Sport, da man viele Schwimmbecken braucht. Deswegen wird es diesmal nicht im Programm sein”, erklärte der amtierende Präsident des Europäischen Olympischen Komitees, Janez Kocijančič, gegenüber dem Fachportal insidethegames.net.

Bereits bei den Europaspielen 2015 in Baku (Aserbaidschan) nahmen die Wettbewerbe lediglich den Rang der Junioren-Europameisterschaften ein. Für den Nachwuchs war es aber immerhin ein sehr erfahrungsreiches Event.

Austragungsort der Europaspiele 2019 soll die weißrussische Hauptstadt Minsk werden. Es ist vorgesehen, Wettbewerbe in 16 verschiedenen Sportarten auszutragen, darunter Leichtathletik, Turnen oder auch Tischtennis.

Mai 25, 2017
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Frankreich: 4x200m-Staffel verpasst WM-Qualifkation

(25.05.2017) Auch am zweiten Tag der französischen Meisterschaften in Strasbourg wollten die Athleten der einstigen Top-Nation einfach nicht in Schwung kommen. Abgesehen von Aurelie Muller (1500m Freistil), die ohnehin eher im Freiwasser zu Haus ist, konnte kein weiterer Schwimmer die zur Qualifikation für die Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest geforderten Normzeiten unterbieten.

Nicht einmal über die 200m Freistil der Herren, einst mit Athleten wie Yannick Agnel (Karriereende) und Jeremy Stravius (Pause) eine Paradestrecke der Franzosen, konnte sich ein Athlet für die Weltmeisterschaften qualifizieren. Der neue Meister Jonathan Atsu verfehlte die geforderte Zeit in 1:48,15 Minuten um genau eine Sekunde.

Das Problem dabei: In den Nominierungskriterien des Verbandes ist festgehalten, dass Frankreich nur dann eine 4x200m-Staffel bei den Weltmeisterschaften an den Start schicken wird, wenn mindestens der Erste der nationalen Meisterschaften die WM-Einzelnorm knackt. Und dies hat er am Mittwoch eben nicht geschafft. Es bleibt nun abzuwarten, ob Frankreich doch eine 4x200m-Staffel für die Weltmeisterschaften nominiert.

Stattdessen sorgte ein Schweizer für den Glanzmoment des Tages: Der 22-jährige Olympiateilnehmer Jeremy Desplanches entschied in Strasbourg die 400m Lagen für sich und stellte dabei in 4:13,11 Minuten einen neuen nationalen Rekord auf. In der Weltrangliste belegt er nun den zehnten Platz.

Auf den besten Franzosen, Nicolas D’Oriano (4:23,99) hatte Desplanches, der in Nizza trainiert, mehr als zehn Sekunden Vorsprung. Die durchaus machbare WM-Norm lag bei 4:17,88 Minuten.

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