Feb 21, 2017
Kommentare deaktiviert

Auf einen Blick: Die Masters-Highlights 2017

(21.02.2017) Auch für die Mastersschwimmer hat ein spannendes neues Schwimmjahr begonnen. Im Sommer stehen die Weltmeisterschaften in Budapest an. Zuvor wird zweimal um die deutschen Meistertitel der Athleten ab AK 20 gekämpft. Das sind die Highlights des Masters-Schwimmjahres 2017:

28.-30.04.: Deutsche Meisterschaften der Masters – Lange Strecke (Wetzlar)

Den Auftakt der großen Mastersmeisterschaften des Jahres 2017 macht die Masters-DM der Langen Strecken. Ende April stehen in Wetzlar die 400 und 1500m Freistil, 400m Lagen sowie die 200m Rücken, Brust und Schmetterling auf dem Programm.

16.-18.06.: Deutsche Meisterschaften der Masters – Kurze Strecke (Magdeburg)

Wem die Sprintstrecken besser liegen, der ist bei den Deutschen Mastersmeisterschaften der kurzen Strecken in Magdeburg richtig. Traditionell ist es einer der größten Wettkämpfe in der Bundesrepublik. Die Titelkämpfe finden in diesem Jahr übrigens parallel zu den Deutschen Meisterschaften der offenen Klasse statt.

29.06. – 02.07.: Deutsche Freiwassermeisterschaften der Masters (Magdeburg)

Auch für die Freiwasser-Meisterschaften der Masters geht die Reise nach Magdeburg. Hier finden Ende Juni die “Internationalen Deutsche Meisterschaften im Freiwasserschwimmen” statt, in deren Rahmen auch die Mastersathleten um die Open Water Medaillen kämpfen.

07.-20.08.: Masters-Weltmeisterschaften 2017 (Budapest)

Das Highlight für die Routiniers unter den Wettkampfschwimmern des Globus wird im Sommer in Budapest über die Bühne gehen. Die ungarische Hauptstadt erwartet tausende Athleten für die Masters-Weltmeisterschaften 2017. Derzeit läuft die Anmeldung für das Mega-Event. Bis zum 29. Juni soll man sich registrieren können.

04.11.*: DMS Masters 2017 – Bundesentscheid

Auch für die Masters heißt es im Herbst: Schwimmen wird wieder zum Teamsport. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Masters werden zunächst in den Regionalentscheiden die besten Teams der DSV-Landersverbände ermittelt. Die punktbesten Mannschaften treten dann beim Bundesentscheid an und kämpfen hier (*voraussichtlich) am 4. November um den Meistertitel.

01.-03.12.: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Masters (Bremen)

Der große Abschluss des Mastersjahres 2017 geht Anfang Dezember in Bremen über die Bühne. Bei den Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Masters dürften wieder deutlich mehr als 1000 Schwimmer an den Start gehen. Bereits 2014 war die Hansestadt Gastgeber für die Titeljagd auf der 25m-Bahn.

Feb 20, 2017
Kommentare deaktiviert

Mensing vs. Graf: Deutsche Top-Schwimmer beim ISM 2017

(20.02.2017) Nicht nur etliche internationale Top-Talente sondern auch mehrere deutsche Spitzenschwimmer legen in der kommenden Woche beim International Swim Meeting Berlin (3.-5. März) einen Formtest ein. Besonders spannend wird es über die Rückenstrecken der Damen.

Hier trifft Jenny Mensing, die zwischen 2008 und 2015 siebenmal Deutsche Meisterin über die 200m Rücken wurde, auf ihre Dauerkonkurrentin, die amtierende Titelträgerin Lisa Graf. Mit dabei ist zudem die Junioren-Europameisterin von 2013, Sonnele Öztürk.

„Ich freu mich darauf, wieder beim ISM dabei zu sein. Der Wettkampf hat immer eine tolle Atmosphäre und ist eine gute Gelegenheit für einen Formtest“, blickt Mensing, selbst gebürtige Berlin, voraus.

Aus dem Kreis der deutschen Olympiamannschaft von 2016 wird neben Jenny Mensing und Lisa Graf auch die 17-Jährige Leonie Kullmann beim ISM Berlin an den Start gehen.

Der Rest des Feldes verspricht ebenfalls spannende Duelle. Mit Yannick Lebherz und Robin Backhaus kehren 50 Prozent des Quartetts, das bei der Schwimm-EM 2014 in Berlin Europameister über die 4x200m Freistil wurde, in die Bundeshauptstadt zurück. Über die 100m Schmetterling der Herren nimmt es der mehrfache Deutsche Meister Alexander Kunert mit dem polnischen WM-Medaillengewinner Konrad Czerniak auf. Auch der Deutsche Kurzbahnmeister Tim-Thorben Suck stellt sich dem schnellen Polen.

Links zum Thema:

swimsportnews und swimsportMagazine unterstützen das International Swim Meeting Berlin als offizieller Medienpartner. Mit mehr als 1.000 Teilnehmern aus dutzenden Ländern ist das ISM Berlin Jahr für Jahr der größte Vereins-Schwimmwettkampf in Deutschland. Im Herbst 2014 wurde das Event zudem zum beliebtesten Schwimmwettkampf des Landes gewählt.

Feb 20, 2017
Kommentare deaktiviert

Adam Peaty glänzt bei Hochschul-Meisterschaften

(20.02.2017) Wenn Adam Peaty ins Becken springt, dann sind schnelle Zeiten vorprogrammiert. So auch wieder am zurückliegenden Wochenende. Hier legte Peaty einen kurzen Ausflug zu den britischen Hochschulmeisterschaften in Sheffield ein.

Über die 50m Brust verfehlte der Weltrekordhalter mit einer Zeit von 27,00 Sekunden nur knapp die erste 26er-Zeit des Jahres. Stark präsentierte sich auch seine Team-Kollegin Sarah Vasey, die die 50m Brust der Damen in 30,78 Sekunden mit neuer Bestzeit gewann.

Beide wechselten erst vor kurzem aus ihrer Heimat Derby an das nationale Trainingszentrum in Loughborough, da die gemeinsame Trainerin Melanie Marshall dessen Leitung übernommen hatte.

Die Mannschaft aus Loughborough konnte am Ende auch klar den Sieg davontragen. Die britischen Hochschulmeisterschaften sind traditionell sehr stark besetzt. Spitzenschwimmer, die nicht an einer Uni eingeschrieben sind, haben die Möglichkeit, in den Vorläufen zu starten.

In diesem Jahr waren neben Adam Peaty auch der Freistil-Weltmeister James Guy, die Brustspezialisten Ross Murdoch und Andrew Willis oder auch die Olympia-Medaillengewinnerinnen Siobhan-Marie O’Connor und Jazmin Carlin am Start.

Feb 20, 2017
Kommentare deaktiviert

Tokio: Japans Spitzenschwimmer legen nach

(20.02.2017) Nachdem Rikako Ikee am ersten Tag der Konami Open in Tokio bereits mit einem Asienrekord über die 50m Freistil glänzen konnte, legte sie am Sonntag noch einmal nach. Über die 50m Schmetterling verbesserte die 16-Jährige den japanischen Rekord auf 25,71 Sekunden.

Stark präsentierte sich auch Masato Sakai, der in Rio hinter Michael Phelps Olympiasilber über die 200m Schmetterling geholt hatte. In Tokio entschied er diese Strecke am Sonntag in 1:54,72 Minuten für sich.

Weltmeister Daiya Seto gewann die 200m Lagen (1:59,65) und 400m Lagen (4:11,37). Ippei Watanabe, der in diesem Jahr bereits über die 200m Brust einen neuen Weltrekord aufstellte, knackte in Tokio über die 100m-Strecke in 59,99 Sekunden knapp die Minutenmarke.

Links zum Thema:

Feb 19, 2017
Kommentare deaktiviert

Neue Richtlinie: DSV verabschiedet sich von Kader-Normzeiten

(19.02.2017) In der vergangenen Woche hat der Deutsche Schwimm-Verband nicht nur die Vorgaben zur Qualifikation zu den Saisonhöhepunkten 2017 veröffentlicht. Auch die Nominierungsrichtlinien für die Bundeskader im neuen Olympiazyklus stehen nun fest. Bei diesen hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren ein wichtiger Punkt geändert.

Für die Nominierung der B-Kader des DSV werden erstmals keine Normzeiten herangezogen. Stattdessen können zukünftig diejenigen, die bei den Deutschen Meisterschaften über eine Olympische Strecke auf Platz eins oder zwei landen konnten oder am jeweiligen Saisonhighlight (Olympia, EM, WM) “erfolgreich teilgenommen haben”, in den zweithöchste Schwimm-Bundeskader berufen werden.

Der B-Kader “umfasst Athleten, die eine erkennbare und nachvollziehbare Leistungsentwicklung aufweisen und damit mittelfristig in den A-Kader aufsteigen können”, heißt es in den Kaderrichtlinien. Bisher konnten sich die Athleten über das Erreichen einer bestimmten Kadernormzeit dafür empfehlen.

Ebenfalls neu ist, dass die Bundeskader-Nominierungsrichtlinie für den gesamten Olympiazyklus ausgelegt ist, beginnend mit der Saison 2017/18 bis hin zur Saison 2020/21. Dies soll “die Möglichkeit einer langfristigen Planung und Entwicklung” geben. 

Die Berufung der A-Kader erfolgt auch weiterhin auf Basis der Platzierungen bei den jeweiligen Saisonhöhepunkten. Wer bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften unter den besten Acht landete, ist in der nächsten Saison im höchsten DSV-Bundeskader. Dies gilt auch für Staffeln und umfasst hier sogar die im Vorlauf eingesetzten Athleten.

In einem Jahr, in dem die Europameisterschaften den Saisonhöhepunkt bilden, müssen die Sportler bei der EM mindestens Platz drei erreichen, um sich für den A-Kader zu qualifizieren. Diese vom Deutschen Olympischen Sportbund vorgebenenen Kriterien waren bereits in den zurückliegenden Jahren gültig.

Links zum Thema:

Seiten:1234567...848»

facebook